Die Zeit der Verachtung von Andrzej Sapkowski

Die Gefahr – die Gefahr ist leise. Du wirst sie nicht hören, wenn sie auf grauen Feder geflogen kommt …

Seite 285

Inhalt:

Die ganze Welt scheint Ciri zu jagen. Auch Geralt ist in Gefahr, denn man hält ihn für den besten Weg, Ciri in die Finger zu bekommen. Ein Krieg bahnt sich an, Könige und Zauberer trauen einander nicht länger. Ein Konvent der Magier soll Ordnung schaffen, Yennefer reißt mit Ciri dorthin und auch Geralt ist dort. Aber es gibt eine Rebellion innerhalb der Zauberergilde und es kommt zum Kampf, der die Gefährten trennt. Während Geralt schwer verletzt wird, ist Ciri plötzlich allein …

Meinung:

Ciri ist nicht länger in Kaer Morhen. Geralt hat sie Yennefer übergeben, damit die sie lehrt mit Magie umzugehen. Noch immer ist nicht klar, was es mit ihren Visionen auf sich hat und wer sie als Quelle nutzt. Währenddessen versucht Geralt herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Riece auf sich hat, der Ciri noch immer zu jagen scheint und keinerlei Geheimnis daraus macht. Nur für wen er arbeitet ist nicht klar. Doch wer immer es ist, er verfügt über viel Macht und nutzt diese, um Geralt Auftragsmörder auf den Hals zu jagen.

„Du reist nach Thanedd, Yennefer? Zu dieser allgemeinen Zusammenkunft der Zauberer.“ „Freilich.“ „Um über das Schicksal der Welt zu entscheiden?“ „Wir wollen nicht übertreiben.“

Seite 52

Schließlich brechen Yennefer und Ciri auf, zu einer Versammlung der Zauberer. Unterwegs treffen sie auf Geralt, der sie begleitet. Am Ende der Reise liegt eine Zauberschule, die Ciri besuchen soll, aber sie sträubt sich. Sie will nicht fort von Yennefer. Doch dann kommt alles anders, denn auf der Versammlung kommt es zur Rebellion und die Gefährten, zu denen auch Rittersporn gehört, werden mitten ins Getümmel gerissen.

„Ein Kind des Älteren Blutes, verdammt. Als ob es mit dem Thron von Cintra, Zauberern, Königen und Nilfgaard nicht genug wäre, jetzt obendrein auch noch Elfen.“

Seite 33

Ich habe gleich nachdem ich „Das Erbe der Elfen“ beendet habe, nach dem Nachfolger gegriffen und bin dementsprechend schnell in die Geschichte reingekommen. Auch das politische Geschehen wird langsam ein bisschen klarer. Ich mag den Stil, kann aber verstehen, wenn es anderen schwerer fällt, damit klar zu kommen. Manchmal ist es sehr ruckartig, sehr schnell, dann wieder gibt es Längen und ausführliche Beschreibungen.

„Zu heilen hat man mir nicht beigebracht“, sagte sie bitter. „Sie haben mir beigebracht zu töten und mir erklärt, dass ich auf diese Weise Leben retten kann.“

Seite 239

Ich habe immer noch viele Fragen, besonders zu Ciri. Was ist mit ihr? Wer sind ihre Vorfahren und was macht sie so besonders? Bei Geralt hätte ich mir ein bisschen mehr Herz für sie gewünscht. Aber so ist der Autor einfach nicht. Ich mag die Reihe auf jeden Fall sehr gerne und die Kurzgeschichten helfen sehr, wenn es um Hintergrundwissen gibt. Ich freue mich sehr, das noch so viele Bände vor mir liegen und bin super gespannt, wie es weiter geht! Besonders nach dem gemeinen Ende dieses Buches.

Fazit: Eine richtig gute Fortsetzung, die Handlung nimmt immer mehr Fahrt auf, neue Geheimnisse und ein paar kleine Antworten. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und freue mich auf noch sehr viel mehr Lesestoff aus der Witcher-Welt!

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