Die Mühlenkinder von Antonia Michaelis

Die Mühlenkinder – das neue, magische Kinderbuch von Antonia Michaelis.

Während ich mich umsah, hatte ich das Gefühl, dass dies wieder einer der Tage war, an denen wir in Schwierigkeiten geraten würden.

Seite 13

Inhalt:

„Wenn der Wind aus Nordosten weht, erwacht die Mühle.“

Liv und ihre Schwestern wohnen in einer magischen Mühle, die sich verwandelt, sobald ein bestimmter Wind weht. An diesem Morgen wird die Mühle zum Schloss und die Mädchen zu Prinzessinnen. Als eine der Schwestern, Prinzessin Jorunn entführt wird, brechen die Mädchen auf, um sie zurückzuholen. Aber ein magischer Ort birgt ebenso viele Gefahren wie Wunder …

Meinung:

Der Einstieg hat mir total gut gefallen! Ich möchte auch in so einer Mühle wohnen. Wie mühelos die Autorin Themen wie Arbeitslosigkeit, Geldnot und unerfüllte Träume einfließen lässt, finde ich sehr bewundernswert. Auch die Schwestern sind mit wenigen Sätzen schon perfekt skizziert und tolle Charaktere, mit denen man gerne ein Abenteuer erleben möchte.

Das Boot war eine Falle, und ich hatte also recht, aber es macht gar keinen Spaß recht zu haben, wenn man dabei draufgeht.“ – Liv

Seite 30

Das Cover ist gewohnt wundervoll und passt perfekt zu den anderen Büchern, die schon von der Autorin in meinem Regal stehen. Auch im Buch hat sich wieder jemand sehr große Mühe mit der Gestaltung gegeben. Die schnörkeligen Kapitelüberschriften sind verträumt und prinzessinenhaft zugleich und die Illustrationen einfach so wunderschön! Sie fangen sie Stimmung perfekt ein und treffen (meiner Meinung nach) auch die Figuren sehr, sehr gut. Die Kapitel sind kurz, perfekt für junge Leser und Bahnfahrer.

„Ist es nicht ärgerlich, dass es immer einen Haken gibt?“ – Marit

Seite 47

Im Verlauf der Geschichte gibt es immer wieder Gestalten, die Motive aus dem Alltag verkörpern sollen. Gegen Ende wurde es mir ein bisschen zu bunt, Wasserratten mit Badezimmer und karierten Handtüchern sind jetzt aber schon ein bisschen sehr seltsam oder? Und als Kind hätte ich mich an manchen Szenen glaube ich sehr schlimm gegruselt.

Neben Humor und Magie gibt es tiefe Wahrheiten, die vielleicht noch ein bisschen mehr Platz gebraucht hätten. Allgemein ist das Buch wirklich super dünn und ich hätte gerne ein paar Seiten mehr gehabt. Andererseits ist das Buch ja eher für jüngere Leser gedacht und da macht die Länge vielleicht Sinn? Das Buch war schon sehr süß und zauberhaft, aber an Das Blaubeerhaus reicht es nicht heran.

„Tief drinnen war sie zerbrechlich. Deshalb war sie laut. Um sich zu schützen.“

Seite 126

Fazit:

Ein typisches Antonia Michaelis Buch, mit tollen Charakteren, viel Magie, viel Wahrheit und sehr viel Liebe das mich gut unterhalten hat. An der ein oder anderen Stelle, hätte gerne noch etwas mehr erzählt werden dürfen.

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