Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln von Kelly Moran

„Setz dich. Du würdest damit dem da das Leben retten und mich vor einer Mordanklage.“

Seite 71

Die Fortsetzung der Serie «Redwood Love»

Inhalt:

In Redwood, einem kleinen süßen Städtchen in Oregon, herrschen Ruhe und Frieden. Jedenfalls, bis das Drachentrio, drei liebreizende, ältere Frauen, die die Herrschaft über die Stadt haben beschließen, den beliebtesten Junggesellen Jason Burkwell mit der unscheinbaren Ella Sinclair zu verkuppeln. Doch Jason hält nichts von der Liebe und Ella hat ein Geheimnis, das jegliche Gefühle zwischen ihnen Beiden vernichten würde.

Meinung:

Willkommen zurück in Redwood, wo es von liebevoll gestalteten Charakteren, Humor und Liebe nur so wimmelt. Ich hab mich gefreut zu hören, dass die Reihe weiter geht und möchte mich riesig für das Rezensionsexemplar bedanken!

Der Einstieg war schnell und problemlos, in Kelly Morans Welt findet man sich leicht zurecht. Jason ist in diesem Teil der hotteste Typ unter der Sonne, Feuerwehrmann von Beruf und muss gerade ein Kätzchen von einem Baum retten. Leider ist dieses Kätzchen heimat- und besitzerlos und auch ein Besuch beim ortsansässigen Tierarzt (Fans der ersten drei Teile, hier kommt eine gute Szene für euch!) hilft leider nicht weiter. Also muss das Kätzchen mit Jason nach Hause, der leider gar keine Ahnung von Katzen hat.

Seine Nachbarin Ella aber schon. Und die wird rein zufällig genau zur rechten Zeit mit einem Botenauftrag zu Jason geschickt. Die erste Begegnung ist süß, wenn auch ein bisschen schräg, weil Ella offensichtlich in Jasons Gegenwart zum nervösen Plappern neigt. Nichtsdestotrotz wird sie schnell zur Katzensitterin ernannt und die Grundlage für eine Liebesgeschichte ist gelegt.

Nein, tat sie nicht. Sie hatte keine wilde Seite, und sie hatte noch nie im Leben eine Regel gebrochen. Sie würde eine Rebellion nicht mal erkennen, wenn sie mitten im Juni mit einem Schneepflug von ihr überfahren würde.

Seite 84

Ich liebe Kelly Moran für die Welt, die sie mit Redwood aufgebaut hat! Für mich kommt es gleich nach Stars Hollow. Ich mag die Art, wie sie Figuren aufbaut, die Hintergrundgeschichten, die sie ihnen gibt und die Stimmung der Bücher. Für meinen Geschmack war das Augenmerk besonders I und II zu sehr auf körperliche Szenenbeschreibungen ausgerichtet, aber das ist Ansichtssache und Band III mochte ich sehr gerne. 

Ich habe aber leider nur ganz wenig von diesem Zauber in Redwood-Dreams wiedergefunden und das finde ich sehr schade. Ich glaube, dass es einfach bei einer Reihe immer schwieriger wird, die Erwartungen zu erfüllen und bei mir war es leider so, dass der Funke nur im Ansatz übergesprungen ist.

Ich mochte Jason nicht. Schlicht und ergreifend gar nicht, er war mir einfach unsympathisch. Seine Gedankengänge, die manchmal auch einfach super ausschweifend waren, habe ich irgendwann größtenteils überblättert. Ellas Charakter war mir grundsätzlich sympathisch, besonders ihre Hintergrundgeschichte und dass sie auf die Avengers steht. Ich fand auch ihr Plappern als Charaktereigenschaft nicht schlimm, es war für mich nur sehr überzogen und das hat dann wieder genervt.

„Du sagst meinen Namen immer so, als würdest du ein Geheimnis verraten, das die Zivilisation zusammenbrechen lassen könnte.“

Seite 154

Es gab gute Stellen und auch sehr wichtige Botschaften, ja absolut! Und das finde ich toll, weil auch wirklich heftige und seltene Themen aufgegriffen werden. Aber leider waren es für mich nicht genug, als dass sie den Rest überwogen hätten.

Fazit: Mir hat das Buch leider nicht gefallen und das tut mir, besonders, weil ich die Danksagung und das Vorwort der Autorin gelesen habe, wirklich schrecklich leid! Ich werde auch auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen, aber dieser Band traf leider nicht meinen Geschmack.

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