Die Hoffnung ihrer Tochter

Inhalt: 

Der kalte Krieg zerrüttet das Land. Hildemara versucht, ihre Familie beisammen zu halten, doch das scheint fast unmöglich. Ihre Tochter Carolyn hat sich von ihr abgewandt und auch die Kluft zu ihrer Mutter Marta scheint unüberwindbar. Vier Frauen, aus vier Generationen einer Familie, jede vom Schicksal gezeichnet und mit den anderen verbunden, die versuchen, zu sich selbst und zueinander zu finden. Eine Familiensaga über Glaube, Träume, Vergebung und die Unbezwingbarkeit der Liebe zwischen Müttern und Töchtern.

Meinung:

Es ist unheimlich wichtig erst den ersten Band zu lesen, sonst wird man dieses Buch nicht verstehen. Sofern ihr das noch nicht getan habt, solltet ihr jetzt auch nicht weiterlesen, sonst besteht Spoilergefahr.

Hildemara Rose ist erwachsen und hat eine eigene Familie. Doch eine schwere Krankheit verhindert, dass sie die Mutterrolle übernehmen kann, die sie so gerne ausüben wollte. Marta zieht bei ihrer Tochter ein, um sie zu unterstützen. Sie kümmert sich um Hildemaras Kinder, die schon bald eine enge Beziehung zu ihr haben. Charlie und Carolyn lieben einander sehr, doch Carolyn fühlt sich von ihrer Mutter nicht geliebt. Als sie zum Studieren fortgeht, bricht erneut Krieg aus und durch einen harten Schicksalsschlag wirft sie alles hin und wendet sich der Hippie-Szene zu. Hier verliert sie sich in Drogen und Alkohol, bis sie schließlich doch zu ihrer Familie zurückfindet. Aber Carolyn ist schwanger und das stürzt ihr Leben gleich in die nächste Krise.

Mit ihrer Tochter May Flower Dawn haben wir die vierte Frau in dieser Familiensaga. Carolyn erzählt die erste Hälfte des Buches, ihre Tochter May Flower Dawn die zweite. Auch Hildemara und Mara sind weiterhin Teil des Buches, was ich sehr schön fand. Es war so spannend, so unterschiedliche Frauen zu sehen, die miteinander verbunden sind. Jede von ihnen hat einen eigenen Charakter, eine eigene Geschichte und doch sind sie alle voneinander geprägt worden. Ich muss sagen, dass ich hin und wieder etwas den Überblick verloren habe, weil es jetzt vier Frauen gibt, die sich alle entweder mit Mama oder Grams oder Granny ansprechen. Jede von ihnen kämpft ihren eigenen Kampf mit Gott und dem Leben.

Auch das zweite Buch war sehr spannend, etwas anders, weil wir uns inzwischen zeitlich immer mehr in Richtung Heute bewegen und die Umstände sich ändern. Der Schreibstil ist weiterhin schlicht, aber mitreißend und auch dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Ich hatte eine Gänsehaut und Tränen in den Augen, aber ich habe mich auch mit den Figuren gefreut, und trotz der vielen Seiten habe ich die Geschichte an einem Tag durchgelesen.

Urteil: Eine perfekte Fortsetzung der Familiensaga mit neuen und alten Charakteren, die Band I in nichts nachsteht. Ich mochte es wirklich sehr und kann diese Reihe nur empfehlen.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Die Hoffnung ihrer Tochter

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