Lesemonat März 2019 | Steffi

Lesemonat März 2019 | Steffi

Buchmessemonat. Eigentlich sollte man mindestens so viel lesen wir auf die Wunschliste haben oder an Neuzugängen… Aber irgendwie… Am meisten aufgehalten hat mich jedoch mein zuletzt beendetes Buch in diesem Monat. Ganz unten erzähle ich euch auch, warum.

Beautiful Liars 3 Geliebte Feindin Katharine McGee

Beautiful Liars 3 – Geliebte Feindin von Katharine McGee

Beim Finale von Beautiful Liars hatte mich Katharine McGee bereits mit dem Prolog. Wieder einmal galt es herauszufinden, was dazu führt, technische Highlights und jede Menge Intrigen und Spielchen der High Society des Jahres 2119 inklusive. Leider fand ich – auch wenn ich viel Spaß beim Lesen hatte – diesen Band am schwächsten, weil er ab einem gewissen Moment dann doch vorhersehbar war. Nichtsdestotrotz liebe ich diese Reihe!

Black Forest High Ghostseer Nina MacKay

Black Forest High: Ghostseer von Nina MacKay

Nina MacKays Reihenauftakt „Ghostseer“ bietet in gewohnt humorvollem Ton der Autorin jede Menge Spaß und interessanter Entwicklungen im Schwarzwald. Ein Internat, heiße Jungs, Geheimnisse … Nina MacKay überzeugt mit den vielen Details ihrer Geisterwelt und man liest das Buch schneller aus, als man möchte.

Becoming Elektra Christian Handel

Becoming Elektra von Christian Handel

Becoming Elektra erscheint im Juli bei Ueberreuter. Ich durfte vorablesen und kann das Buch nur empfehlen.

Isabel ist ein Klon. Eigens dafür gezüchtet, um als Ersatzteillager ihrer Besitzerin Elektra Hamilton zu dienen. Doch eines Tages kommt ein unerwartetes Angebot. Isabel soll Elektra ersetzen, die bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Isabel sagt zu und wird zu Elektra – doch hinter dem Angebot steckt weit mehr.

Becoming Elektra beginnt schnell. Ohne sich großartig aufzuhalten wirft Christian Handel den Leser in seine Zukunftsvision, in der reiche Menschen Klone bereitstellen, um sie für Transplantationen zu nutzen. Dabei ist seine sonstige Welt so tolerant und aufgeschlossen. Christian Handel lässt wunderbar beiläufig queere Figuren einfließen und setzt sie nicht in den Mittelpunkt, sondern als „normal“ an. Vielen Dank hierfür. Der Auftakt bietet jede Menge Spannung und Nervenkitzel – ich freue mich auf Band 2.

Magie aus Gift und Silber Lisa Rosenbecker

Magie aus Gift und Silber von Lisa Rosenbecker

Magie aus Gift und Silber von Lisa Rosenbecker erscheint im April bei Drachenmond. Ich durfte es vorablesen und kann den Einzelband allen Mythologiefans ans Herz legen.

Pfeiler der Welt aus Magie aus Gift und Silber bildet der ewige Kampf zwischen Gorgonen, die „böse Menschen“ in Statuen verwandeln, und den Nachfahren von Perseus. Es gibt eine große Portion Magie, eine süße Lovestory und jede Menge Kampf und Action.

Wicked Torn Brave Jennifer L. Armentrout

Brave von Jennifer L. Armentrout

Brave ist der Abschluss von Jennifer L. Armentrouts Trilogie rund um die Elfenwelt. Der Band setzt nahtlos an die Ereignisse aus dem Vorgänger an, wir lernen die Magie des Elfenprinzen kennen und bekommen einen neuen Gegner, der noch fieser und noch unerbittlicher ist. Tink stellt sich wieder einmal als absoluter Liebling (und Held!) heraus, die Geschichte bekommt ihr verdientes Happyend.

Elias und Laia In den Fängen der Finsternis Sabaa Tahir

Elias & Laia 3: In den Fängen der Finsternis von Sabaa Tahir

Wie lange mussten wir auf Elias & Laia: In den Fängen der Finsternis warten? Jahre! Dementsprechend gestaltete sich auch der Wiedereinstieg in die Welt aus Orient und römischem Reich. Es dauerte und doch hatte ich noch immer nicht alle Namen wieder sofort parat. Leider.

Denn die Geschichte hätte es verdient. Sie ist einfach großartig! Die drei Hauptfiguren Elias, Laia und Helena gehen ihrer Wege. Elias als neuer Wächter über den Wald, der immer wieder an seiner Menschlichkeit scheitert, Laia, die weiterhin für ihr Volk kämpft und alles dafür tun würde, sie zu retten. Helena, die nahezu verbissen kämpft. Doch egal wogegen, der wahre Feind gewinnt an Macht, erhält neue Tiefe. Uralte Schulden, die zu begleichen sind, Geheimnisse, die den Weg der drei Helden in neuem Licht zeigen. Zuletzt bleibt nur zu hoffen, dass es nicht wieder so ewig dauert, bis das Finale erscheint.

Das kalte Reich des Silbers Naomi Novik

Das kalte Reich des Silbers von Naomi Novik

Winterreich, König des Winters, Wesen, die sehr nach Feen klingen – der Klappentext klang nach der genau richtigen Mischung für mich. Auch der Einstieg war interessant. Mirjem ist eine spezielle, aber toughe Protagonistin, die den Job ihres Vaters übernimmt, weil sie nicht so weich ist wie er.

Bald jedoch kamen weitere Handlungsstränge dazu. Was grundsätzlich ja nicht schlecht ist, denn das Buch bietet viel Potential, ein ganzes Arsenal an Personal. Das „Problem“ war nur, dass auch diese Perspektiven alle in Ich-Form geschrieben sind. Ohne einleitenden Namen, ohne alles. Wenn ich mich recht erinnere, wird die Geschichte aus der Sicht von Mirjem, Wanda, Irina, Irinas Kinderfrau Margreta, Wandas kleinem Bruder Stepon und kurz sogar vom Zaren erzählt. Alle in Ich-Form, was anfangs verwirrte. Nach kurzer Zeit jedoch erkennt der Leser die Unterschiede in der Sprache – und die waren es dann jedoch auch, was mir an dem Buch nicht gefallen hat. Während die Hauptfigur Mirjem und auch Irina eine richtig tolle Erzählweise haben, hat mich der Stil der anderen teils wirklich genervt. Vollgepflastert von Wiederholungen und seitenlangen Beschreibungen hab ich mehr und mehr die Lust verloren, ihren tragischen Geschichten zu folgen. Aus Autorensicht ist es eine Meisterleistung, so viele Figuren so unterschiedlich klingen zu lassen, aber als Leser bin ich darin untergegangen. Ich wollte überfliegen, konnte es jedoch nicht, weil irgendwo, mitten in einem Absatz vielleicht etwas Wichtiges versteckt war. Es war schlichtweg mühsam und anstrengend und ich freute mich ein jedes Mal auf Mirjem und Irina.

Die Geschichte selbst war toll. Nicht gerade neu – abgesehen von dem Namen, den Naomi Novik den Feen gegeben hat. Es waren immer wieder bekannte Märchen eingeflochten, nur beiläufig, gerade so zu erkennen. Die Geschichte schreitet langsam voran, um die Entwicklung zu verdeutlichen und bietet einige Wendungen. Der wahre Feind ist nicht sofort eindeutig, denn jede Figur hat ihren eigenen Kampf, ehe sie zusammentreffen und die Handlung noch einmal eine Wendung erlebt, ein weiterer Höhepunkt folgt und das Buch letzten Endes ruhig ausklingt.

Mein romantisches Herz blieb leider ziemlich unbefriedigt. Sämtliches Shippen hat nichts gebracht – die männlichen Protagonisten in diesem Buch sind sehr speziell und dadurch alles andere als 08/15. Wer in diese Richtung sucht, der sollte unbedingt zugreifen.

Fazit des Lesemonats März:

Insgesamt bin ich mit meinem Lesemonat trotz „Längen“ sehr zufrieden – denn obwohl es aufgrund der Buchmesse eine „Lesepause“ gab, habe ich einiges gelesen und freue mich schon, mich den restlichen Neuzugängen aus März zu widmen.

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