Das Heer des Weißen Drachen von Anthony Ryan

Das Heer des Weißen Drachen von Anthony Ryan

„Willst du mir nicht vielleicht doch noch verraten, weshalb er so furchtbar wichtig ist?“ „Er wird die Welt retten. Jedenfalls was davon übrig ist.“

Seite 671

Es stand immer fest, dass wir hier enden werden. Bloß was dann?

Seite 235

Inhalt:

Das Erwachen des Weißen Drachen bringt ein verheerendes Szenario in Gang. Statt einer neuen Blutquelle, sieht sich die Welt jetzt einem grausamen Gegner gegenüber, der die Menschheit versklaven und vernichten will. Und er ist nicht alleine. Clay und Hilmore brechen auf ins Eismeer, um einen Weg zu finden den Weißen zu stoppen, während Lizanne es auf andere Art versucht. Doch die Armee des Drachen ist gewaltig und wächst jeden Tag weiter an.

Meinung:

„Ich glaube, wir beide wissen, dass es vielleicht schon sehr bald keinen sicheren Ort mehr auf dieser Welt geben wird.“

Seite 70

In Band II sind Clay und Hilmore jetzt zusammen unterwegs. Die Expedition bricht erneut ins Ungewisse auf, sie wollen einen Weg finden den Weißen aufzuhalten. Dafür geht es mit dem Schiff immer weiter Richtung Süden, in unerforschte Gewässer und das Ewige Eis. Sowohl Clay, als auch Hilmore habe ich in diesem Buch richtig gern gehabt, sie sind stur und heldenhaft, Hilmore ist ein bisschen mehr Gentlemen, Clay eher der Draufgänger. Sie stellen sich den Gefahren, wie einem riesigen blauen Drachen mit dem Namen „Jacks letzter Anblick“ und entdecken in dem Eis eine völlig vergessene Welt.

Lizanne steht währenddessen allein da, sie hat den Glauben an ihre Arbeit verloren und sieht einen gewaltigen Schrecken auf ihre Welt zukommen. Doch dann erreicht sie ein neuer Auftrag, das Kaiserreich, gegen das sie schon seit langer Zeit kämpfen, lockt sie mit Informationen die auf einen geheimnisvollen Ingenieur hinweisen – der Tüftler. Doch dafür muss sie erst in die Reihen der Feinde und dann an den wohl gefährlichsten Ort der Welt: Scorazin, die Gefängnisstadt des Kaisers. Dieser Ort war ziemlich brutal, die Figuren ekelig und gruselig, aber es war gut durchdacht und spannend und ich habe jede Seite verschlungen.

„Sie sind nicht wie ich. Und zu meiner ewigen Freude bin ich nicht wie Sie.“


Seite 663

Ich habe mich im zweiten Band einfach viel wohler gefühlt, als in Teil I. Die Handlung war spannend und mitreißend. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen und das Setting war teilweise etwas völlig Neues. Die Szenen, die sich um das Wesen der Drachen drehen, haben mir richtig gut gefallen und auch das, was man über die „Verderbten“ erfahren hat, macht so viel Lust auf einen dritten Band. Lizanne und ich sind immer noch nicht die allerbesten Freunde, aber bis auf die letzten 200 Seiten, mochte ich ihre Szenen richtig gerne. So muss ein gutes High Fantasy Buch sein!

„Das ist mein Verstand. Und ich erinnere mich nicht, dich eingeladen zu haben.“

Seite 644

Urteil:

Der erste Band dieser Reihe hat mir überhaupt nicht gefallen, dafür war Band II umso besser. Tolle Charaktere, eine sehr spannende Handlung, von der sich mir einige Details nicht erschlossen haben, vermutlich aufgrund meiner fehlenden Beziehung zu Teil I. Nichtsdestotrotz, kann ich die Fortsetzung kaum erwarten und freu mich total darauf, wenn es mit der Geschichte von Clay und Lizanne und mit dem Kampf gegen den Weißen Drachen weiter geht.

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