Kinder des Nebels von Brandon Sanderson

Kinder des Nebels ist der Auftakt der Nebelgeborenen-Reihe von Brandon Sanderson. Der Nebel birgt viele Geheimnisse, die Ska fürchten ihn – aber nicht alle, denn manchen verleiht er Kräfte.

Kinder des Nebels von Brandon Sanderson

„Vermutlich wirst du die Stadt nie regieren müssen. Es ist wahrscheinlicher, dass wir alle vorher erwischt und hingerichtet werden.“

Seite 181

Inhalt:

Asche, die vom Himmel fällt und ein unheimlicher Nebel – das ist das letzte Reich, regiert von dem Obersten Herrscher, gegen den niemand bestehen kann. Sein Volk erleidet Schlimmes in der Sklaverei, doch damit will sich Kelsier nicht länger zufriedengeben. Als Nebelgeborener besetzt er mächtige Fähigkeiten und er hat Freunde unter Dieben und Rebellen. Mit ihnen setzt er einen ungeheuerlichen Plan in Gang – den Sturz des Reiches.

Meinung:

Die Welt dieses Buches ist unglaublich düster, es regnet Asche, Sklaverei ist an der Tagesordnung, ebenso wie Mord und Elend. Es gibt zwei Völker, die Skar sind praktisch wertlos, dürfen vergewaltigt und ermordet werden. Über sie herrscht der Adel, doch der steht unter Beobachtung durch den Obersten Herrscher. Jeder, der gegen ihn rebelliert wird gnadenlos von seinen Stahlinquisitoren gejagt. Die Adelshäuser kämpfen untereinander um Macht und Reichtum. Inmitten dieses ewigen Kampfes bildet sich eine Gruppe von Rebellen und Dieben, angeführt von Kelsier, einem Nebelgeborenen.


Du solltest nicht so viel reden, mein Freund. Dann wirkst du weitaus weniger dämlich.“

Seite 118

Die Nebelgeborenenen beherrschen Magie. Sie verbrennen Metalle und können so Kräfte freisetzten. Dieser Teil besteht aus unglaublich viel Physikkram, von dem ich absolut keine Ahnung habe, aber das war okay. Schlauere Menschen sind hier bestimmt begeistert! Kelsier ist ein klassischer Held. Tragische Vergangenheit, schlimme Narben und ein Ärgernis im Auge des Obersten Herrschers.

Straßenmädchen Vin bekommt die zweite Hauptrolle in dieser Geschichte. Sie hat eine schlimme Vergangenheit und Kelsier bietet ihr eine Chance – jedenfalls halbwegs, denn sein Plan scheint eher als Selbstmordkommando. Vin ist misstrauisch, aber auch neugierig. Sie mochte ich von Anfang an unheimlich gerne und habe mich total mit ihr verbunden gefühlt. Aber auch die anderen Charaktere sind super gestaltet und geben die perfekte Mischung ab.

„Ich bleibe, aber nicht weil ich dir vertraue.“
„Und warum dann?“
„Weil ich sehen will, was passiert.“

Seite 227

Zwischendurch gab es ein paar Längen und ich mag Kelsiers Entwicklung leider nicht. Auch das Religionsbild dieser Geschichte gefällt mir persönlich nicht und teilweise fehlt eine kleine Portion Gefühl.

Man hört nicht auf, jemanden zu lieben, nur weil er einem Schmerzen zugefügt hat“, sagte er. „wenn man es täte, wäre es allerdings leichter.“

Seite 718

Fazit:

Ich liebe dieses Cover und mag den Reihenauftakt auch wirklich gerne. Meine Kritikpunkte stehen leider auch. Trotzdem ist das ein wirklich guter Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Es gibt charmante Diebe, einen riskanten Plan, Magie und einen unbesiegbaren bösen Herrscher. Wer könnte da wiederstehen?

Titel: Kinder des Nebels – Die Nebelgeborenen Band I

Autor: Brandon Sanderson

Übersetzung: Michael Siefener

Paperback: 896 Seiten

Verlag: Piper

EAN: 978-3-492-70479-3

Vom Hersteller empfohlenes Alter:

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Kinder des Nebels

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