Doors: Blutfeld von Markus Heitz

Doors: Blutfeld ist der mittelalterliche Strang aus der Doors-Serie von Markus Heitz auf der Suche nach der vermissten Anna-Lena van Dam.

Zitat:

„Krachend schloss sich die Tür. In das leise Rumpeln mischte sich ein merkwürdig metallisches Geräusch, gefolgt von einem Knistern.“

(S.87)

Inhalt:

Die Tochter des schwerreichen Geschäftsmannes Walter van Dam ist verschwunden. Auf der Suche nach der vermissten Anna-Lena stößt das von van Dam engagierte Team auf Türen mit verschiedenen Symbolen. Sie müssen sich für eine Tür entscheiden. Ihre Entscheidung führt das Team ins frühe Mittelalter. Nun befindet sich nicht nur die Vermisste sondern auch das Team in größter Gefahr. Denn nichts ist so, wie man es vermuten würde. Und so geraten sie zusehends zwischen verfeindete Fronten.

Doors: Blutfeld von Markus Heitz

Meinung:

Bereits als ich das erste Mal von der Idee zu Doors von Markus Heitz gehört hatte, wurde bei mir genau der richtige Nerv getroffen. Eine Basisgeschichte, die in verschiedene Handlungsstränge mündet, hat für mich definitiv Potential. Nur eine Entscheidung konnte ich vorerst nicht treffen. Und zwar, welchen Handlungsstrang ich wählen würde. Doch mir wurde diese Entscheidung abgenommen, und so landete Doors: Blutfeld, der mittelalterliche Handlungsstrang, bei mir. Nun konnte ich mich dann auch nicht länger zurückhalten und los ging es mit dem Lesen.

Markus Heitz hat es einmal mehr geschafft, mich von der ersten Seite an für seine Geschichte zu begeistern. Von Beginn an schwebte ein fühlbarer mystischer Hauch durch die Zeilen und schürte mein Interesse. Dass eine derartige Geschichte nicht ohne Fantasy-Elemente auskommen kann, dürfte darüber hinaus auch jedem klar sein. Genau dies übte nochmal einen besonderen Reiz zum Weiterlesen aus.

Hatte ich anfangs noch Bedenken hinsichtlich der Zusammenstellung des Teams – wer denkt denn auch schon, welchen Nutzen z. B. ein Medium bei diesen Rahmenbedingungen haben könnte – wurden diese alsbald zerstreut. Denn genau diese gewählte Charaktermischung verleiht der Geschichte einen enormen Charme.

Markus Heitz lässt die Geschichte in dritter Person in Vergangenheitsform erzählen. Hierbei wechseln dem Verlauf entsprechend die Perspektiven, was mir einen guten Überblick zu den enthaltenen Handlungen verschaffte. Natürlich versäumte es der Autor nicht, den Charakteren entsprechende Hemmnisse in den Weg zu stellen, die zu bewältigen gar nicht so einfach waren. Auch fügte er neben den Ereignissen in der mittelalterlichen Welt weitere Gefahrenherde ein, deren Verlauf ich hilflos zusehen musste. Markus Heitz ist ein Meister seines Genres, er weiß genau, was den Leser an die Geschichte bindet und so hatte er auch mich ziemlich schnell in den Bann gezogen. Die Seiten flogen immer schneller vorbei, mein Lesefortschritt war rasant. Ich konnte die kommenden Ereignisse kaum abwarten und fieberte dem Geschehen entgegen. Sehr interessant fand ich die vom Autor aufgeworfenen Interpretationen, die die Geschichte noch lebendiger wirken ließen.

Doch alles geht irgendwann seinem Ende entgegen und so kam auch ich diesem stetig näher. Mit dem Ende hat Markus Heitz nochmals eine enorme emotionale Note eingebaut, so dass die Geschichte definitiv in Erinnerung bleibt.

Urteil:

Doors: Blutfeld glänzt mit sehr gut ausgetüftelten Handlungssträngen, in denen die Charaktere in den Händen ihres Meisters Markus Heitz ein lebendiges Gefühl des Miterlebens erzeugen und man dadurch nicht von den Seiten lassen kann. Meine Lesestunden im düsteren Mittelalter belohne ich deshalb mit klaren 5 Büchern.


Weitere Bände:

Band: Doors – Dämmerung
Band: Doors – Kolonie



Buchdaten:

Titel: Doors: Blutfeld

Autor: Markus Heitz

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten

Verlag und Bildrechte: Knaur

ISBN-13:978-3426523896

Vom Hersteller empfohlenes Alter: o. A.


 

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Doors: Blutfeld

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here