Die Stille meiner Worte (Ava Reed)

Willkommen zum letzten Tag der Blogtour zu Ava Reeds Die Stille meiner Worte.
Passend zum Buch gibt es heute meine Meinung in Briefform:
Liebe Ava,
ich bin nun aus „Die Stille meiner Worte“
zurückgekehrt, konnte meine Gedanken sammeln und meine Tränen trocknen.
Und dennoch danke ich dir für die herzzerreißende Reise. Von
der ersten Seite an hat mich Hannahs Verlust berührt. Ich habe gespürt, wie die
unsichtbare Mauer zwischen ihr und ihren Eltern immer größer wird, auch wenn
ich erst später den Grund dafür erfahren durfte.
Gemeinsam mit Hannah bin ich von ihnen
„abgeschoben“ worden, habe mich mit dem geschmuggelten Mo versucht,
im Camp zurechtzufinden. Unter Fremden. Dort, wo wirklich jeder ein tragisches
Schicksal mit sich herumschleppt, das die Tiefe deiner Figuren beweist. Ich
wollte sie kennenlernen, mehr über ihre Vergangenheit erfahren, während ich
doch immer weiter hoffte, dass sich Hannah und Levi, die beiden Protagonisten,
bald wieder treffen.
Mit Hannah und Levi hast du zwei Figuren erschaffen, denen
man am liebsten vom ersten Kennenlernen an den Schmerz genommen hätte. Die
Briefe, die Hannah an ihre verstorbene Schwester Izzy schreibt, berühren trotz
ihrer Kürze. Über jedem Brief, jedem Kapitel aus Hannahs oder auch Levis Sicht
schwebt ein erdrückendes Gefühl. Ich wollte sie davon befreien, wollte sie
nicht leiden sehen, wollte so sehr, dass schnell alles wieder gut wird. Doch du
hast mich leiden lassen.
Der Schmerz wächst mit jedem Brief an Izzy weiter. Ich
musste immer weiter lesen, stets die Hoffnung bewahren, dass sich meine Wünsche
erfüllen. Gemeinsam mit Hannah habe ich gekämpft, mich ihren inneren Dämonen
gestellt und die Herausforderung angenommen. Jede Begegnung, jedes Gespräch mit
Levi war Balsam für mein Shipping-Herz, doch immer wieder hast du es in Stücke
gerissen.
Doch ich weiß, dass solche Wunden nicht verheilen können.
Ich weiß, dass ein solcher Verlust nie zu überwinden ist. Aber du hast jedem
Hoffnung geschenkt, jedem Mut verliehen, es zu versuchen und nicht aufzugeben.
Es gibt so viele wundervolle Textstellen, zerstörend,
berührend, Tränen hervorlockend – ich danke dir für diese Geschichte.
Deine Steffi

17 KOMMENTARE

  1. Der ganze Brief ist wirklich toll. Wenn ich mich aber entscheiden muss, dann für den Abschnitt wo du vom "abgeschoben werden" sprichst.
    Aber andersrum schreit der Brief geradezu danach das Buch lesen zu müssen, allerdings nicht ohne Taschentücher 🙈
    Wirklich toll geschrieben. Ich wünsche frohe Ostern 🐰

  2. Ich kann jedes einzelne Wort in deinem Brief nachvollziehen. Besonders angesprochen hat mich der Teil mit den „inneren Dämonen“.
    Da ich selbst schon 2 schmerzvolle Verluste erleiden musste kenne ich das Gefühl der inneren Zerissenheit und den Kampf mit mir selbst um nicht in einem schwarzen Loch aus Verzweiflung zu versinken.
    Dein Brief hat mich überzeugt dieses Buch doch zu Lesen, obwohl ich vorher etwas Zweifel davor hatte ob ich dadurch nicht meine eigenen Dämonen wieder zum Leben erwecke. Aber ich denke es könnte auch heilsam für die Seele sein ��

    Ich wünsche Frohe Ostern

  3. Liebe Steffi,
    vielen lieben Dank für diesen berührenden Brief und das Gewinnspiel 🙂

    Am meisten berührt und vom Buch noch mehr überzeugt hat mich folgender Satz:
    "Aber du hast jedem Hoffnung geschenkt, jedem Mut verliehen, es zu versuchen und nicht aufzugeben."

    Liebe Grüße
    Ruzi

    ruzicak25@gmail.com

  4. Hallo,
    dein Brief liest sich wirklich wunderschön <3
    Mich hat ja eure gesamte, liebevoll gestaltete Blogtour bereits von dem Buch überzeugt – herzlichen Dank an euch alle! An deinem Brief gefällt mir das Detail, dass sich Hannah immer mehr von ihren Eltern entfremdet, da wüsste ich gerne, warum, weil es eine sehr schmerzhafte Erfahrung ist. Zudem gefällt mir, dass ganz realistisch beschrieben wird, dass gewisse Wunden niemals heilen und wie du deutlich machst, dass Ava den LeserInnen mit ihrem Buch Mut mit auf den Weg gibt, auch wenn es erstmal nur ein Funke, ein kleiner Keim ist, welcher zu mehr Mut gedeihen kann. Vielen, vielen Dank für deinen Brief, für eure Blogtour und an Ava für das wunderschöne Buch! <3
    LG Christina P.

  5. Also mich hat der gesamte Brief überzeugt. Ich könnte keine einzelne Stelle benennen. Du hast diesen Brief einfach wunderbar geschrieben und jetzt möchte ich das Buch erst recht lesen. Avas Bücher sind so herzzerreißend. Man hat noch lange nach dem Lesen etwas davon.
    Ich bedanke mich für den schönen Blogbeitrag.
    Liebe Grüße
    Monja

  6. Hallo Steffi,
    mir gefällt der Abschnitt mit den Briefen und dem Kampf gegen ie inneren Dämonen
    am besten. Schon beim Lesen stehen mir die Tränen in den Augen.
    Vielen Dank für diese emotionale Blogtour.

    Liebe Grüße Jutta

  7. Huhu,

    Danke für diesen tollen Brief, es ist schwer zu entscheiden welcher Teil mich überzeugt, weil einfach jedes Wort greift.
    Irgendwo findet man sich wieder, weil jeder schon etwas erlebt hat.
    Ich möchte das Buch lesen, auch wenn ich jetzt schon weiß, es wird wohl Tränen geben.
    Aber der Abschnitt "Doch ich weiß, dass solche Wunden nicht verheilen können. Ich weiß, dass ein solcher Verlust nie zu überwinden ist. Aber du hast jedem Hoffnung geschenkt, jedem Mut verliehen, es zu versuchen und nicht aufzugeben." gibt mir doch das Gefühl das es auch wieder bessere Zeiten geben wird und das die Hoffnung wichtig ist und nie aufgegeben werden darf.

    LG Manu

  8. Dein Brief ist wirklich sehr berührend und hat mich ingesamt super neugierig gemacht. Vor allem der letzte Satz hat mich endgültig überzeugt. 🙂

  9. Moin Moin und frohe Ostern 🙂

    Um ehrlich zu sein war ich schon von dem Buch überzeugt bevor ich Deinen Brief gelesen habe aber nachdem habe ich noch viel mehr das Gefühl das ich dieses Buch einfach lesen muss. Ich finde Deinen Brief sehr gelungen und er verspricht eine gefühlvolle Geschichte die einen mitnimmt.

    LG
    Claudia

  10. Hey 🙂
    Was für ein wundervoller Brief.
    Mich hat vor allem dieser Abschnitt berührt:
    "Ich wollte sie davon befreien, wollte sie nicht leiden sehen, wollte so sehr, dass schnell alles wieder gut wird. Doch du hast mich leiden lassen."
    Das zeigt, wie viel Gefühl in diesem Buch steckt und wie sehr man selbst in die Geschichte eingebunden wird.

    Liebe Grüße
    Ramona

  11. Hey!
    Mich hat dieser Brief sehr überzeugt und der folgende Abschnitt, also dieses Zitat hat mich aufmerksam gemacht und mitleidig gestimmt:
    "Mit Hannah und Levi hast du zwei Figuren erschaffen, denen man am liebsten vom ersten Kennenlernen an den Schmerz genommen hätte. Die Briefe, die Hannah an ihre verstorbene Schwester Izzy schreibt, berühren trotz ihrer Kürze… Doch du hast mich leiden lassen."

    Dieses Buch weckt sicher viele schöne, aber auch traurige Gefühle in einem und lässt einen mitfiebern

    Liebe Grüsse
    Caro 😉

  12. Huhu 🙂

    Vielen vielen Dank für diesen tollen Brief!

    ~"Doch ich weiß, dass solche Wunden nicht verheilen können. Ich weiß, dass ein solcher Verlust nie zu überwinden ist. Aber du hast jedem Hoffnung geschenkt, jedem Mut verliehen, es zu versuchen und nicht aufzugeben." ~
    Dieser Auszug hat mich sehr berührt. Denn jeder von uns hatt im Leben eine oder mehrere geliebte Personen verloren. Deshalb finde ich solche Bücher extrem wichtig, um den Menschen eine kleine Hilfe zu sein.

    Ganz liebe Grüße
    Zeki

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here