(L)Monstermagie (Lisa Rosenbecker) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.

„Mit dem Chaos im Rücken und einer möglichen Katastrophe
direkt vor Augen saß ich auf dem Sofa und fühlte mich so stark wie nie zuvor.
Und dass alles nur, weil der Junge mit den Zimtaugen an mich glaubte.“
Position
1974
„Trink das. Es wird dir helfen.“

„Ist das etwa ein Zaubertrank?“
„Blake schmunzelte. „Viel besser.“
„Ich öffnete den Deckel ein Stück. Es war eine heiße weiße
Schokolade mit Marshmallows.
Position 2924

Monster gefällig? Die 19-jährige Leah sucht neue Familien für Monster. Doch plötzlich steckt sie in etwas viel Größerem und muss herausfinden, ob sie sich beweisen kann.

Ich mag das Cover diese Geschichte super gerne und alles,
was mir die Autorin Lisa Rosenbecker im Vorfeld darüber erzählt hat, hat mich dazu gebracht es
UNBEDINGT lesen zu wollen.

Zu Beginn des Buches treffen wir auf Leah und ihre Monster.
Glue, eine kleine Eule, die Dinge in Schokolade verwandeln kann, Monty ein blauer
Kraken im rosa Tutu und noch drei weitere. Sie alle leben im »Monsters &
Glue«, ein Heim, über dem sich eine Wohnung befindet, in der Leah wohnt. Sie
hat ein sehr liebevolles Verhältnis zu ihren Monstern und geht total in ihrer
Arbeit auf.
Leah ist ebenfalls in einem Heim aufgewachsen und nicht sehr
selbstbewusst. Sie weiß, was es heißt allein und ungewollt zu sein und dass
macht ihr zu schaffen, so dass sie oft, an sich selber zweifelt.
„Ich wusste genau, was es hieß nicht ausgesucht zu werden.
Was es bedeutete, wenn ein Heim das einzige Zuhause war, das man hatte.“
Position 76

Trotzdem ist sie nicht mimosig. Sie hat Humor, ist
liebevoll, sarkastisch und liebt Kaffee, aber mehr noch heiße weiße Schokolade.
So ein Mensch kann einem ja wohl nur sympathisch sein. Sie trifft Blake das
erste Mal in einer Privatschule, die einen super guten Ruf hat. Hier hat auch
Leahs verstorbener Chef unterrichtet, Mr. Lambers. Doch hinter den Mauern von
Bwystfilwood (fragt mich ja nicht, wie man das aussprechen soll!) gehen
unheimliche Dinge vor, in die Blake eingeweiht ist, und von denen auch Leah bald
erfährt. Bald schon ist klar, dass ihr und ihren Monstern von hier Gefahr droht
und die Geschichte wird mit jeder Seite spannender. Blake ist kein Badboy, er
ist lieb und von seinen Gefühlen hin und hergerissen. Einzig seine Zuneigung
für Leah und ihre Schützlinge ist eindeutig und gemeinsam stellen sie sich dem
Bösen.

„Es ist mir eine Ehre, Leah Mint. Beschützerin der
Macken-Monster.“ Position 1968

Bald schon geht es hoch her und im »Monsters & Glue«
wird sogar eingebrochen. Immer tiefer dringen Blake und Leah in die Welt der
Monster vor und erfahren schließlich, was es mit Bwystfilwood auf sich hat und
wie die Regierung da mit drinhängt. Bald schon steht Leahs Welt komplett auf dem
Kopf und sie muss sich ihren Ängsten stellen.

„Ich bin keine Heldin okay? Und genau das brauchst du: Einen
Helden, der bereit ist gegen Gegner zu kämpfen, die weitaus größer sind als
er.“ Position 1385

Der Schreibstil ist flüssig und wird abwechselnd aus der
Perspektive der beiden Protagonisten erzählt. Die Monster sorgen für jede Menge
Humor, Lachfalten und Liebe. Ich möchte unbedingt einen Monty haben. Und
eine Eule, die Dinge in Schokolade verwandelt ist ja wohl die coolste Idee
überhaupt! Alle Figuren harmonieren super, es ist nicht überzogen, keine
unnötigen Längen und sehr liebevoll gestaltet.

Lisa Rosenbeckers „Monstermagie“ ist eine super süße Geschichte über monsterliche Freundschaften,
Heldentaten, das richtige Tun und verliebt sein. Fünf Bücher und einen
glitzernden Monty oben drauf.

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10 KOMMENTARE

  1. Hallo liebe Lizzy,

    ich habe das Buch heute fertiggelesen und finde es auch zuckersüß. Man fühlt sich richtig wohl beim Lesen, möchte am liebsten auch solch ein kleines Monster bei sich zu Hause haben und fiebert richtig mit. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. 😉

    Liebe Grüße, Ruby

  2. Ich war mir nicht wirklich sicher bei diesem Buch… und hatte es mir daher auch nicht geholt… aber jetzt hätte ich schon ein klein wenig lust darauf bekommen 🙂

    hmm mal sehen 🙂

    xo
    Christl

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