♀ Paper Passion – Das Begehren (Erin Watt) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
Nachdem Easton drei Bände der Paper-Reihe zu einem absoluten
Liebling herangewachsen ist, musste ich natürlich auch seine Geschichte lesen.

Der Einstieg war etwas seltsam für mich, bin ich es doch gewohnt, zumindest
teilweise von der weiblichen Hauptfigur an die Hand genommen zu werden und
nicht nur die männliche Ich-Perspektive (Präsens) zu lesen. Insbesondere, da
die Royals ja nicht gerade ausschließlich anständige Gedanken haben. Wer also
schon die Vorgängerbände mit Reed als zu arrogant und machohaft empfunden hat,
der sollte vermutlich nicht unbedingt zu Eastons Geschichte greifen.

Easton, der sein Leben lebt, Spaß hat und stets bekommt, was er will. Die
Mädchen liegen ihm wie allen Royals zu Füßen, für den Kick verführt er die neue
Lehrerin. Langeweile ist für ihn nicht auszuhalten.
Als Mittlerer der fünf Brüder war er immer eher allein und hat für Unterhaltung
gesorgt – bis es immer schlimmer wurde. Ein Teufelskreis, weil er immer
schneller gelangweilt ist von dem, was er kurz zuvor begehrte.
Dann weckt Hartley sein Interesse. Diejenige, die einfach nur in Ruhe gelassen werdenl,
nichts mit den Royals zu tun haben will. Eastons Kampfgeist ist geweckt.

Ich mochte Hartley, die selbst ein Geheimnis hat, das im Laufe des Buches immer
weiter gelüftet wird. Sie ist für Easton ganz klischeehaft (ich habe nichts
gegen Klischees!), erst durchschnittlich und nach und nach erkennt er mehr in
ihr und dadurch auch sich selbst.

Wie auch die bisherigen Bände ist der Schreibstil knapp und einfach gehalten,
liest sich so flüssig, dass man durch die Seiten rast und wirklich nirgendwo
ins Stocken gerät. Zahlreiche teils die Geschichte nicht vorantreibende Dialoge
und so einige Football-Beschreibungen dehnen die Story ein wenig, aber
insgesamt bin ich erneut dem Sog verfallen. Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt
es weniger prickelnde Szenen, aber die Spannung zwischen den beiden Figuren
baut sich trotzdem nach und nach auf.

Das Ende ist dann wie bereits erwartet alles andere als befriedigend. Ist man
schon wirklich vom Schlimmsten für die beiden ausgegangen (so war es
schließlich bei Reed und Ella auch), da packt das Autorenduo Erin Watt noch
eins drauf und macht es schier unmöglich, nicht sofort den Folgeband
herbeizusehnen.

Die Royals sind nach wie vor ein Garant für mitreißende und
fesselnde Unterhaltung. Der lockere Schreibstil reißt mit und Eastons
Geschichte lässt einen bis zum fiesen Cliffhanger nicht mehr los. Eine weitere
Folge dieser buchigen Dailysoap, die süchtig macht.

1. Paper Princess (Rezension)
2. Paper Prince (Rezension)
3. Paper Palace (Rezension)
4. Paper Passion

5. Paper Paradise

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