☺ Snöfrid aus dem Wiesental: Das ganz und gar fantastische Geheimnis des Riesenbaumes (Andreas H. Schmachtl) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
Nachdem uns die ersten beiden Abenteuer von Snöfrid
begeistern konnten, mussten wir natürlich auch zu dem „ganz und gar
fantastischen Geheimnis des Riesenbaumes“ greifen.
In gewohntem Erzählton führt Andreas H. Schmachtl in die
Geschichte ein und gibt dem (Mit-)Leser seine Wissen über die Recherche über
jenes Wesen, das auf den Namen Snöfrid hört und gleichzeitig ein Snöfrid ist, mit.
Danach startet Snöfrids drittes Abenteuer – oder auch nicht.
Denn Snöfrid, auch wenn das eigentlich so komplett gegen die ruhige und
besonnene Natur eines Snöfrids geht, sehnt sich nach einem Abenteuer – doch es
ist ruhig im Wiesental. Seeeeehr ruhig und Snöfrid bleibt nichts anderes übrig,
als sich ein Hobby zu suchen und Moos zu züchten/beobachten. Bis … ja bis es
Ärger mit den Bauern im Tal gibt und Snöfrid gemeinsam mit dem Kauz Björn
fliehen muss. Ihr Weg führt sie zu Asgrimur, dem anderen Snöfrid, auf der
anderen Seite des Wiesentals. Doch dort müssen die Freunde feststellen, dass
dieser ebenfalls geflohen ist. Die Horde Bauern auf den Fersen machen sich
Snöfrid und Björn auf in die „Lautlosen Wälder“, wo nun wirklich das größte und
gefährlichste Abenteuer auf die beiden wartet.
Im Gegensatz zu den Vorgängern war „das Geheimnis des
Riesenbaumes“ oftmals sehr tiefgründig, wenn auch nach wie vor locker erzählt.
Gier wird angesprochen – die nach Besitz und Macht -, dann geht es um Kriege,
kriegerische Stimmungsmache. All dies wird wohl eher den erwachsenen (Vor-)Lesern
auffallen, doch auch mein 7-jähriger Sohn, der das Buch nicht bis zum Vorlesen
abwarten konnte und selbst weitergelesen hat, fand es teils beklemmend, ehe er
dann zum Ende hin von wirklich allen hinabziehenden Gefühlen befreit wurde.
Selbstverständlich verzichtet Andreas H. Schmachtl nicht auf
das gewohnt „Hm“ und „Hu“ zur Unterhaltung, doch es kommen noch weitere
fantastische Eigenschaften eines Snöfrids zum Vorschein.
Die Spannung war – für das junge Zielpublikum – teils kaum
auszuhalten, wurde jedoch immer wieder durch witzige Sprüche aufgelockert.
Insbesondere Snöfrids neuer Begleiter Svenni hat es meinem Sohn angetan. Denn
das Einhörnchen ist so ganz und gar nicht glitzerschleudernd und
regenbogenverursachend, wie Snöfrid und auch alle anderen denken – es kann
fliegen und wird zu einer tollen Ergänzung des Abenteurer-Teams.
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass am Ende der Geschichte
alles gut wird und wir natürlich auf das letzte Wort „Ende?“ bald ein weiteres
Abenteuer folgt.

Abgerundet wird die in drei Teile untergliederte Geschichte
wieder durch die zauberhaften und amüsanten Illustrationen des Autors.
„Snöfrid aus dem Wiesental – Das ganz und gar fantastische
Geheimnis des Riesenbaumes“
ist tiefgründiger und ernster als seine Vorgänger,
bietet dennoch die gewohnte Mischung aus wundervollem ganz besonderem
Erzählstil, einer tollen Heldenreise eines sonst so unfreiwilligen Helden mit
einer Prise Humor und voller spannender Wendungen und vermittelt dazu noch
einige Werte über Freundschaft. Verdiente 5 Spielsachen für unseren Snöfrid.

Hier erfahrt ihr mehr über unser Bewertungssystem.
Weitere Meinungen zum Buch findet ihr hier:
*wir haben noch keine weiteren Meinungen gespeichert*
Ihr habt das Buch ebenfalls rezensiert?
Packt uns gerne den Link in die Kommentare.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here