♀ Die Macht der verlorenen Träume (Sarah Beth Durst) [Rezension]

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Sophie kann nicht träumen. Und wenn sie es mithilfe der
destillierten Träume aus dem Traumladen ihrer Eltern doch tun würde, würde das
passieren, was in ihrer Kindheit geschah: Sie kann Dinge aus ihrem Traum mit in
die Realität bringen.
Dass dies streng verboten ist, ist klar. Dennoch hat sich Sophie so allein
gefühlt, dass sie ihren einzigen Freund – Monster aus dem Traum – behalten durfte.
Denn vom Traumgeschäft ihrer Eltern, das im Untergeschoss unter deren Buchladen
betrieben wird, darf niemand erfahren und Freunde sind daher ausgeschlossen.
Aber an Sophies 12. Geburtstag geht einiges schief: Zwei benutzte Traumfänger
von Kindern aus der Schule sind plötzlich verschwunden und zuhause wurde
eingebrochen. Von all den in Flaschen abgefüllten Albträumen, dem
Traumdestilliergerät – und ihren Eltern! – fehlt jede Spur.

Ausgerechnet der Junge, dem Sophie zur Befreiung seiner
Albträume einen Traumfänger gegeben hat, will ihr helfen, ihre Eltern
wiederzufinden.
Das wundervolle Cover von „Die Macht der verlorenen Träume“
hat mich ebenso neugierig gemacht wie der Klappentext, der ein wunderbar neues
Abenteuer versprach – das ich auch definitiv erhalten habe.
Schon der Einstieg ging leicht von der Hand. Ich erfuhr, wie
Sophie zu ihrem „Freund“ Monster kam: Indem sie verbotenerweise einen Traum aus
dem Laden ihrer Eltern getrunken und geträumt hat. Sie durfte das Wesen mit den
fellbesetzten Tentakeln dennoch behalten – als Beschützer. Denn das
Traumgeschäft ist alles andere als ungefährlich. Das erfährt Sophie an ihrem
12. Geburtstag, als sich alles verändert.
Die Grundidee des Buches war fantastisch: Träume können in
Traumfängern gefangen werden, aus den Netzen befreit und zu einer Flüssigkeit
destilliert werden, die – entweder zum Gruseln, zur Phobiebewältigung oder
nachbearbeitet zur Befriedigung der Abenteuerlust – von anderen getrunken und
geträumt werden können.
Es ist ein gefährliches Geschäft und sollten die
Nachtwächter vom geheimen Laden ihrer Eltern erfahren – oder noch schlimmer:
von Sophies Fähigkeit, Träume in die Realität zu holen – wäre das ihr Ende.
Aber dass noch weit Schlimmeres damit angestellt werden kann, muss Sophie schon
bald herausfinden – gemeinsam mit ihrem neugewonnenen „Freund“, der ihr zu
verdanken hat, von seinen Albträumen befreit zu sein.
In altersgerechter Sprache führt die Autorin durch Sophies
wundersame Welt der Träume. Sophie ist stark und unabhängig, auch wenn sie gerne
echte Freunde hätte, weiß sie um die Gefahr, die das Traumgeschäft mit sich
bringt und sie hat ja auch ihr Traummonster „Monster“.  Trotz all der fantastischen Elemente konnte
Sarah Beth Durst eine Botschaft in die Geschichte einflechten: Wahre Freunde
halten immer zu dir und Ängste kann man gemeinsam besiegen.
Die Spannung steigt stetig an, wird aber durch „Monster“ und
seine flapsigen Sprüche und weitere lustige Highlights auf ein erträgliches Maß
reduziert.

Natürlich kommt „Die Macht der verlorenen Träume“ zu einem
kindgerechten Happyend und ich kann das Buch beruhigt meinem kleineren Sohn zum
Lesen geben.
„Die Macht der verlorenen Träume“ von Sarah Beth Durst entführt
in eine fantasievolle, kindgerechte Welt rund um Monster, gefangene und destillierte
Träume und wofür die schlimmsten Albträume gut sein können. Eine spannende
Geschichte in altersgerechter Sprache, die ich absolut weiterempfehlen kann. 5
Bücher
für Sophie und „Monster“.

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9 KOMMENTARE

  1. Guten Morgen, ihr beiden!

    Das Buch hört sich ja richtig toll an, auf meiner Liste ist es schon gelandet. Meine Kids werden hier sicherlich auch ihren Spaß dran haben, werde ich ihnen demnächst mal auf´s Auge drücken;) Neue Kinderbücher sind hier immer willkommen 😀

    LG und einen schönen Sonntag,
    Claudia 🙂

  2. Hallo Steffi,

    das Buch ist mir kurzem aufgefallen und durfte bei mir einziehen. Ich finde die Grundidee interessant und deine Meinung bestätigt meine Hoffnung auf eine wunderbare Geschichte.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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