♀ Inventory: Tresor der gefährlichen Erfindungen (Andy Briggs) [Rezension]

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Das Äußere von
„Inventory: Tresor der gefährlichen Erfindungen“ ist absolut gelungen
und wirkt mit seinem ‚technischen‘ Metalliceffekt anziehend auf die männliche
Zielgruppe – ein Versprechen, das auch das Innere des Buches hält. 
Dev(on) lebt mit
seinem Onkel Charles in einer geheimen Basis des Weltkonsortiums, das Inventory
genannt wird. Hier lagern alle Gegenstände, für die die Welt noch nicht bereit
ist. Doch Dev ist es natürlich nicht erlaubt, mit den teils ultragefährlichen
Gegenständen zu spielen.
Doch die Geheimhaltung
der Basis macht aus ihm einen Einzelgänger. Er hat keine Freunde in der Schule
und wird von einem Mitschüler, Mason, gemobbt. Umso erfreuter war er, dass Lot,
ein intelligentes Mädchen, Dev zu einer Party einlädt. Doch dort gerät Dev
wieder einmal in einen Streit mit Mason.
Als Lot und Mason beim
Inventory – bzw. bei der Ranch, der Tarnung, in der Dev mit seinem Onkel lebt –
ankommen, passiert es: Das Inventory wird wieder einmal überfallen – nur
scheinen die Angreifer dieses Mal zu wissen, wie sie das Sicherheitssystem
überlisten.
„Inventory“
wird alterstypisch von einer dritten Person aus vielen verschiedenen
Perspektiven erzählt, sodass man gleichzeitig den Protagonisten Dev, sowie auch
den Antagonisten und weitere Blickwinkel im Auge hat. Für die jüngere
Leserschaft ist dieser Überblick sehr von Vorteil, doch auch ich – jenseits des
direkt angesprochenen Publikums – war dem Helden des Buches niemals einen
Schritt voraus, damit es nicht langweilig wird. 
In zum
hochtechnisierten Inhalt passender kühler Sprache schildert Andy Briggs die
Geschichte rund um das Inventory. So gerieten natürlich Emotionen etwas zu
kurz, was aber kaum störte. Denn das Buch ist eindeutig auf Spannung und Action
angelegt – neben der vielen fantastischen Erfindungen, die in jedem der kurz
gehaltenen Kapitel auftauchen. So entsteht auch ohne emotionale Bindung ein
Lesesog und man fiebert mit den Figuren mit.
Die Entwicklung dieser
ist ebenfalls deutlich spürbar. Mitunter hat der Autor hier Wendungen
eingebaut, die ich so nicht erwartet hätte – das Zielpublikum dürfte ebenso
überrumpelt sein.

Action steht an
wirklich erster Stelle. Man wird durch das Buch gehetzt, getrieben, die kurzen
Kapitel schüren diesen Eindruck noch und es kommt so gut wie nie Langweile auf.
Im Showdown setzt Andy Briggs dann noch auf das Auflösen von Geheimnissen und
Überraschungen, sodass man den ersten Band der Reihe beruhigt zur Seite legen
kann – nicht ohne die drei jungen Helden zu feiern, die an diesem Buch
gewachsen sind.

„Inventory –
Tresor der gefährlichen Erfindungen“
macht nicht nur optisch etwas her,
sondern setzt auch im Inhalt die ‚männliche‘ technisch-kühle Art des Covers
fort. Spannung, Action und jede Menge Hightech machen das Buch jedoch auch für
die weibliche Leserschaft zu einem gelungenen Abenteuer – es wird aber garantiert
auch lesefaule Jungs überzeugen. 4 Bücher für den ersten Band der
„Inventory“-Reihe.
1. Inventory: Tresor der gefährlichen Erfindungen
2. Originaltitel: Gravity

3. Originaltitel: Black Knight

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