♂ Lifers – Es gibt kein Entkommen (M. A. Griffin) [Rezension]

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„So etwas Eigenartiges hatte er noch nie
zu Gesicht bekommen. Bei ihrem Anblick lief ihm trotz der schwülen Luft ein
eiskalter Schauer über den Rücken. Er wollte nur noch weg von hier. Er hatte
genug gesehen.“
(S.64)

Seit ein paar Tagen ist die beste Freundin von Preston, Alice,
verschwunden. Das Letzte, was Preston von ihr gehört hat, ist eine zweideutige
SMS. Gemeinsam mit seinem Freund Mace beschließt Preston, sich auf die Suche
nach Alice zu machen. Ein geheimnisvolles Gebäude scheint der Schlüssel bei der
Suche nach Alice zu sein. In diesem Gebäude stoßen die beiden Freunde auf eine
furchteinflößende Maschine. Sie beobachten, wie mehrere Jugendliche in diese
Maschine getrieben werden. Bald wird klar, an welchem Ort sie nach Alice suchen
müssen. Preston wagt den Schritt und betritt eine grauenvolle Welt. Nun hängt
alles von ihm ab. Wenn seine Mission scheitert, wartet der Tod auf ihn.

„Lifers – Es gibt kein Entkommen“ war
für mich ein absoluter Spontankauf. Das Cover zusammen mit dem neugierig
machenden Klappentext ließen mich nicht lange überlegen und so wanderte das
Buch in mein Regal. Da ich wirklich Lust auf die Geschichte hatte, musste das
Buch nun auch nicht lange warten.
Vielversprechend starteten die ersten
Seiten und ich freute mich auf den weiteren Fortgang. Die Idee der Geschichte
hatte aus meiner Sicht eine Menge Potential. Und so erfuhr ich, dass Alice seit
einigen Tagen verschwunden war. Preston machte sich große Sorgen, Alice war
förmlich vom Erdboden verschluckt. Und dann war da noch diese Sache mit Ryan,
der seit einiger Zeit der Freund von Alice war. Preston plagen Gewissensbisse,
ist er hier etwa zu weit gegangen? Und so beschließt Preston, Alice zu suchen.
Er ahnt nicht, worauf er sich einlässt.
M. A. Griffin präsentiert seine
Geschichte in dritter Person Vergangenheit, vorrangig aus der Perspektive von
Preston. Die Charaktere waren grundsätzlich vorstellbar beschrieben, dennoch fehlte
aus meiner Sicht eine gewisse Charaktertiefe. Auch die Handlungen der
Charaktere waren für mich nicht durchgängig nachvollziehbar. M. A. Griffin
beschreibt immer wieder vorhandene Emotionen der handelnden Personen, nur
leider kamen diese nicht bei mir an, so dass ich sie nicht wirklich spüren
konnte.
Der Grundgedanke der Geschichte des
Autors ist auf jeden Fall richtig gut. Und doch hatte ich zunehmend den
Eindruck, dass sich die Story unfertig anfühlt, das gewisse Etwas fehlte. Die
Szenen wirkten mitunter konstruiert und flossen nicht gradlinig ineinander, so
dass ich ein ums andere Mal ein wenig stolperte. Mein Resümee daraus war, dass
M. A. Griffin sicherlich viel wollte, doch das nötige Handwerkszeug hierzu
nicht überzeugend genug eingesetzt hat.
Alles in allem ist „Lifers – Es gibt
kein Entkommen“ eine Geschichte, die man gelesen haben kann, aber nicht muss.
Nach einem aufkeimenden Showdown endete die Geschichte dann auch so wie
erwartet mit einer kleinen eingebauten Überraschung, was dennoch den
Gesamteindruck nicht zählbar beeinflussen konnte.
Lifers – Es gibt kein Entkommen“ bringt
gute Ansätze für unterhaltsame Lesestunden mit, punktet dabei vor allem mit der
grundlegenden Idee. Mein Aufenthalt an der Seite von Preston erhält von mir
deshalb knappe 3 Bücher.
Für alle, denen Freundschaft wichtig
ist, dabei keine Gefahren scheuen und Risiken bewusst annehmen.

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