(L) Sternensturm – Das Herz der Quelle (Alana Falk) [Rezension]

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„Leg dich auf den Rücken.“Sie schnaubte. „Normalerweise mag ich es
schon, wenn der Kerl sich etwas Mühe mit der Romantik gibt, bevor er das zu mir
sagt. Und damit meine ich nicht, dass er mich in einen finsteren Abgrund
schubst.“

Er ist da: Der größte Moment in Lilianas Leben und er ist genauso
magisch wie furchteinflößend. Heute wird sie ein vollwertiges Mitglied der
Gesellschaft, sie wird in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit
ihrer Quelle verbunden – kurz: sie wird eine richtige Magierin. Doch statt der
perfekten, liebenswerten Sara, bekommt sie Chris. Einen sturen, tierisch
gutaussehenden Kerl, der absolut kein Interesse an dieser Verbindung hat. Und
noch dazu ist sein früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen.
Nicht gerade die perfekte Voraussetzung für eine derart enge Zusammenarbeit. Und
während die zwei versuchen miteinander klarzukommen, breitet sich in ihrem
Rücken das Chaos aus
An Alanas Buch kam man ja Anfang des
Jahres gar nicht herum und ich weiß, ich bin etwas spät, aber hey, besser so
als nie.
Beim Prolog hatte ich eine Gänsehaut. Es
war super traurig und ich wollte unbedingt wissen, wie es zu dieser Situation
gekommen ist.
Im ersten Kapitel stürzt man dann in ein
(halbwegs) normales High-School Leben. Der Leser trifft auf Liliana und ihre
Begleiterin, das scheint so eine Art Aufpasserin zu sein und verhindert, dass
Liliana ihren Familienabend schwänzt. Ihr Bruder eilt ihr zur Hilfe. Er hat
bereits eine Quelle, einen jungen Mann, mit dem er sich sehr verbunden fühlt.
Sie sind das perfekte Bild von Magier und Quelle und der ganze Stolz der
Familie. Weil Lilianas Werte ganz schön hoch sind, ist es nicht so leicht eine
Quelle für sie zu finden, deswegen wartet sie schon eine ganze Weile, Druck und
Ungeduld kennt sie nur zu gut.
Ihre Mama wirkt wie ein Biest.
Tschuldige Alana, aber isso!
Direkt auf den ersten Seiten geht es um
das Verhältnis zwischen Magier und Quelle und da ist eine deutliche Abstufung.
Obwohl der Magier ohne die Quelle nichts ist, hat er die Herrschaft über sie.
Die Quelle darf sich nicht ungefragt entfernen, gibt ihr Leben auf und es gibt
eine Fessel, die verhindert, dass die Quelle sich während des Zauberns vom
Magier lösen kann, weil das den nämlich umbringen kann.
Die Handlungen verläuft in zwei
Strängen. Da ist einmal Liliana, die ihre Quelle zugewiesen bekommt, um endlich
eine richtige Magierin zu werden. Es geht um ihren Werdegang, ihre Probleme mit
Chris und der Druck ihrer Familie. Es wird nicht aus der Ich Perspektive
erzählt, trotzdem ist man ihr sehr nah und fühlt mit ihr. Sie hat es nicht
einfach, sie will dem Bild entsprechen, was man ihr immer vorgezeichnet hat.
Die andere Handlung erzählt von Adara,
die einen schrecklichen Verlust erlitten hat und alles dafür tut, um diese
Person zurückzubekommen. Dabei tanzt sie aber ziemlich am Abgrund. Ein Wachhund
des Hohen Rates namens Seth verfolgt sie. Adara hat ihre Quelle verloren und
der Rat will ihr eine neue zuweisen, doch das würde bedeuten ihn zu ersetzten,
was sie nicht übers Herz bringt. Und außerdem ist da noch etwas, ein dunkles
Geheimnis, dass niemand erfahren darf.
Durch den Wechsel der Sichten ist es
sehr spannend. Man will erfahren, ob Adara es schafft, aber auch, ob Liliana
die Kurve kriegt. Es passiert sehr viel und alles recht schnell, aber es ist
nicht überfordernd oder zu viel. Die Sätze sind einfach, hier und da etwas
verschachtelt, aber man verliert nie den Halt in der Geschichte und fühlt sich
den Personen nahe.
Liliana hat mich teilweise etwas in den
Wahnsinn getrieben mit ihrer Art und Naivität. Sie macht Chris gegenüber einen
riesigen Fehler, bei dem ich sie furchtbar gerne an die Wand geklatscht hätte.
Aber Chris ist auch ein Trottel, trotz Hotness, die beiden haben sich schon
verdient.

Das Ganze hat ein bisschen was von den
Jedi, Padawan und Meister. Ich fand es wirklich gut, wie die Autorin sich dort hineingehängt
hat, den Konflikt aufgegriffen und sogar Sektengerede eingebaut hat. Das Buch
ist voller Konflikte, wird aber trotzdem nicht düster oder deprimierend.
Diese Geschichte bekommt von mir vier
Bücher
und eine Leseempfehlung. Für alle die Alana Falk, zickige Kerle,
Verwirrungen, Magie, Gefühle und Urban Fantasy mögen.
Hier erfahrt ihr mehr über unser Bewertungssystem.

11 KOMMENTARE

  1. Hey Lizzy,

    ich habs auch vor 2 Wochen erst ausgelesen. Ah…kurz vorm Ende. Damit hätte ich nie gerechnet! Boooom!
    Eine sehr schöne Rezi hast du da mal wieder geschrieben.

    Sonnige Grüße
    Kerstin

  2. Hey Lizzy,

    ich habe das Buch ja auch schon gelesen und mochte es unheimlich gerne. Es hat mich verwirrt und schlussendlich total überzeugt. Ich bin sehr gespannt wie es im zweiten und letzten Band weiter gehen wird. 😉

    Liebe Grüße,
    Ruby

  3. Hu (:
    Bei mir war es auch so, dass mich diese Drehung am Ende am meisten begeistert hat ♡
    Ohja darauf bin ich auch gespannt!!! =O ein paar Fragen hätte ich ja schon noch. Und ich hoffe, dass *Piep* nicht wirklich *piep* ist!!!!!

    Liebe Grüße ♡
    Liz

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