♀ Das Juwel – Der schwarze Schlüssel (Amy Ewing) [Rezension]

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Es sind nur noch wenige Wochen bis zum
alles entscheidenden Schlag gegen den Adel. Violet und die anderen
Palladininnen rekrutieren die letzten Surrogate aus den Verwahranstalten.

Dann kommt die Nachricht, dass Hazels
Leben in Gefahr schwebt und Violet trifft eine Entscheidung: sie muss zurück in
den Palast der Herzogin vom See und ihre Schwester beschützen.
Nach dem Ende von Band 2 war ich absolut
neugierig, wie es mit Hazel, den anderen und natürlich auch der gesamten
Einzigen Stadt weitergeht.
Nur wenige Sätze waren notwendig, ehe
mich Amy Ewing wieder vollständig in ihre Welt gezogen hatte.
Die Pläne sind ausgereift, die letzten
Vorbereitungen werden getroffen.
Während Violet und die anderen
Palladininnen als Helden des Bundes gefeiert werden, ist Ash nicht in der Lage,
ebenfalls aktiv zu helfen. Vor allem Violet hält ihn zurück, weil sie Angst um
ihn hat.
All die gehegten Pläne werden jedoch für
Violet zweitrangig, als sie erfährt, dass das Leben ihrer Schwester bedroht
wird.
Sie fasst einen absolut egoistischen
Entschluss und kehrt getarnt ins Juwel zurück – entgegen der Meinung der
anderen – und stößt vor allem Ash, der sich nutzlos fühlt, vor den Kopf.
Dieser Egoismus hat es mir nicht gerade
leicht gemacht, Sympathie für Violet zu empfinden, wie es noch in den anderen
Büchern der Fall war. Dennoch war ich natürlich gespannt, was sich Amy Ewing
für das Finale ausgedacht hat. Leider war auch dies ein Punkt, an dem mich
„Der schwarze Schlüssel“ nicht vollends überzeugen konnte. Anstatt
den Kampf und die Magie der Welt weiterzuentwickeln, kehrt der Leser gemeinsam
mit Violet an den Hof zurück. Zurück zu Intrigen und schlechter Behandlung.
Ich wäre an dieser Stelle lieber Ash
gefolgt, der trotz Kopfgeld ungetarnt in die Stadt schleicht, um dem Bund zu
helfen.
Natürlich gab es auch an Violets Seite
immer wieder interessante und neue Informationen, aber meiner Meinung nach
dümpelte die Geschichte oft ein wenig herum, obwohl sie weit kürzer ist als die
Vorgänger.
Die Spannung steigt daher nur sehr mäßig
an, kleine Spitzen werden schnell aufgelöst, lediglich der Showdown rief ein
paar Emotionen wach, was nicht einmal der Tod einer Figur ein wenig zuvor
vermochte.

Der Ausklang ist dann dem Genre
entsprechend positiv gestaltet, das Ende hinterlässt ein positives Gefühl.
Meinen hohen Erwartungen wurde das
Finale des „Juwels“ leider nicht gerecht. Anstelle einer
Weiterentwicklung der Welt erhielt ich eine Wiederholung von Band 1 und
Protagonistin Violet sorgt mit ihrem Egoismus nicht gerade für Sympathie. Sehr
gute 3 Bücher für den „Schwarzen Schlüssel“, der die meiste Zeit des
Buches über nicht präsent ist.
1. Das Juwel – Die Gabe (Rezension)
2. Das Juwel – Die weiße Rose (Rezension)
3. Das Juwel – Der schwarze Schlüssel

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6 KOMMENTARE

  1. Liebe Steffi,

    wie schade dass das Finale dich nicht überzeugen konnte. Ich finde das Buch auf jeden Fall schwächer als seine Vorgänger. Bei mir ist es aber noch mit vier Sternen weggekommen. Ich war einfach traurig, dass das Finale so war, wie ich es mir gedacht hatte. Es waren einfach keine Überraschungen da, obwohl es genug Potenzial gab.

    Liebe Grüße
    Nadine

    • Bei mir hatten die Vorgänger schon 4 und wie du sagst, war dieser hier am Schwächsten.
      Ich finde es auch so schade. Die Paladinninen bieten so viel Potential, mit dem man noch etwas herausreißen hätte können.

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

  2. Halli hallo

    Band eins fand ich bis auf den Love Interest ja noch ganz toll, die Fortsetzung war solider aber das Finale ist für mich einfach nur nett…( 3,5 Sterne)

    Mir war alles einfach zu simpel gestrickt wenn ich das so sagen darf, vom Schreibstil, über die Charaktere bis hin zum Plot, Setting und Co…

    Schade, aber so ist es halt manchmal 😉

    Liebe Grüsse
    Bea

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