♂ Viking Warriors – Der Ring des Drachen (Richard Dübell) [Rezension]

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„Dass die mickrigen Waffen dem riesigen
Drachen nichts anhaben konnten, kümmerte die Nordmänner nicht. Wikinger
erkannten so gut wie jeder andere, wenn sie keine Chance hatten – aber sie
versuchten, sie trotzdem zu nutzen.“
(S.49)

Ragnarök wurde in Gang gesetzt. Nichts und niemand kann die
Götterdämmerung aufhalten. Inmitten des Geschehens versucht Viggo, der sich in
die Welt der Wikinger versetzt sieht, die ihm gestellten Aufgaben zu lösen.
Doch die an ihn gestellten Herausforderungen sind schwierig und gefährlich. Die
letzte Aufgabe stellt ihn vor schier unüberwindbare Hürden. Denn um die Aufgabe
erfüllen zu können benötigt er den Ring Draupnir, den der Drache Fafnir für
sich beansprucht. Und damit Viggo muss sich einem übermächtig wirkenden Gegner
stellen.

Den ersten Teil der Trilogie um Viggo
habe ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen und war wirklich begeistert von
der Geschichte. Ich konnte es kaum erwarten, dass die Fortsetzung „Viking
Warriors – Der Ring des Drachen“ erhältlich sein würde. Nun war der Zeitpunkt
endlich gekommen, und so konnte ich mich auch nicht lange zurückhalten und griff
zu der Geschichte.
Schon nach den ersten Seiten fühlte ich
mich wieder in der Wikingerwelt angekommen, freute mich auf die bevorstehenden
Abenteuer. Ein kleiner Rückblick, der die bisherigen Geschehnisse wirklich gut
zusammenfasst, erleichterte mir darüber hinaus den Einstieg doppelt. Direkt von
Beginn an entwickelte auch diese Fortsetzung den aus dem ersten Teil bekannten
Lesesog, sodass ich mich den Geschehnissen nicht entziehen konnte.
Richard Dübell konnte mich mit seinem
flüssigen Schreibstil wiederum begeistern und brachte mir die Handlungen
vorstellbar, mit gut gewählten Worten und Formulierungen ohne überbordende Ausschweifungen,
nahe. Der Autor wählte für die Erzählung der Geschichte dabei verschiedene
Sichten in dritter Person Vergangenheit. Darüber hinaus fügte er einen weiteren
Handlungsstrang ein, der die Neugier auf die weiteren Ereignisse in der
Geschichte noch steigern konnte.
Die von Richard Dübell entwickelten
Charaktere werden hervorragend dargestellt und ich konnte mir diese jederzeit
gut vorstellen. Allen voran Protagonist Viggo zeichnet sich in der Geschichte
fortwährend eine Entwicklung der handelnden Personen ab. Viggo reift im Verlauf
spürbar, seine Entscheidungen werden selbstbewusster und er übernimmt zusehends
mehr Verantwortung für sein Handeln. Das gleiche Empfinden hatte ich auch bei
Thyra, die mir jedoch vom ersten Erscheinen an bereits eine spürbare Stärke und
Entschlossenheit zeigen konnte. Außerdem ist Thyra mein heimlicher
Lieblingscharakter in der Geschichte.
Richard Dübell flechtet wiederum
bekannte Entwicklungen aus der nordischen Mythologie in das Handlungsgeschehen
ein, bringt dabei fortlaufend eigene Ideen in den Verlauf ein, sodass sich ein
eigener Charme entwickelt, dem ich nicht entfliehen konnte.
Die letzten Seiten des Buches kamen
erschreckend schnell näher, ich befand mich in einem Leserausch, konnte mich
jedoch nicht zurückhalten weiterzulesen. Mit dem sodann folgenden Abschluss
erzeugt Richard Dübell erneut eine Neugier auf die weiteren Ereignisse, so dass
ich nun dem im Herbst 2017 erscheinenden Finale entgegenfiebere.
Viking Warriors – Der Ring des Drachen
setzt nahtlos an das gute Niveau seines Vorgängerbandes an. Geschickt
entwickelte Handlungen mit wundervoll eingeflochtenen mythologischen
Hintergründen verschafften vergnügliche Lesestunden. Meine Abenteuer an der
Seite von Viggo und den furchtlosen Nordmännern belohne ich deshalb mit eindeutigen
5 Büchern.
Für alle, die sich großen
Herausforderungen stellen können, dabei die Abenteuerlust nicht verlieren und
nach Rückschlägen mit neuer Kraft zurückkommen.
1. Viking Warriors – Der Speer der
Götter (Rezension)
2. Viking Warriors – Der Ring des
Drachen

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2 KOMMENTARE

  1. Hey Kay,

    irgendwann kann ich nicht mehr widerstehen wenn du so davon schwärmst. Das Thema Mythologie mag ich ja sowieso sehr, auch wenn ich da eher zu Büchern greife wie "Luca und Allegra" oder "Götterfunke" etc.
    Aber so ein mitreißendes Jugendbuch zwischendurch ist ja auch immer was Schönes 🙂

    Danke für die tolle Rezi!

    Sonnige Grüße (wobei du grad eher die Sonne hast, und ich den Regen)
    Kerstin

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