♀ Wir zwei in fremden Galaxien: Die Ventura-Saga (Kate Ling) [Hörbuch-Rezension]

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Die Ventura ist ein großes Raumschiff,
das sich von der Erde aufgemacht hat, um der Herkunft eines fremden Signals zu
folgen, dessen Ursprung 350 Jahre entfernt ist. Daher gibt es an Bord strenge
Regeln, die von allen eingehalten werden müssen.
Eine, die sich gegen einige Regeln
sträubt, ist Seren, deren Großmutter eine der Menschen war. Serens Mutter ist verstorben.
Seren ist alles andere als begeistert,
als Lebenspartner ausgerechnet Ezra zugeteilt zu bekommen, der arrogant und
selbstgefällig ist. Der Gedanke, mit ihm das für die Ventura-Mission notwendige
strenge Zuchtprogramm zu erfüllen, scheint eine Katastrophe. Die wird jedoch zu
einer echten Qual, als Seren auf Domingo trifft, der trotz seines Alters noch
nicht mit seiner Lebenspartnerin vermählt ist.

Das, was sie füreinander empfinden, ist
verboten. Und es stehen mehr als nur ihre Gefühle auf dem Spiel…
Ich war sehr neugierig auf die
Ventura-Saga und konnte es kaum erwarten, mit dem Hörbuch zu starten.
Sofort zog mich Uta Dänekamp mit ihrer
Stimme
in die Geschichte. Sie passte einfach perfekt zu Protagonistin Serens
sarkastischer (und teils auch sehr pessimistischer) Art, dass ich mich sofort
fühlte, als würde sie mir alles live erzählen.
Die Einführung in die Welt an Bord der
Ventura erlebte ich in mehreren Episoden, in denen sich Serens Leben verändert.
Ich muss zugeben, dass ich anfangs von Serens negativer Art schon beinahe
genervt war. Einerseits findet sie wirklich alles schlecht, als sie dann auf
Domingo trifft, redet sie über nichts anderes mehr als über ihn und sein
Aussehen und wie er auf sie wirkt.
Dieser erste Eindruck ließ dann aber
später Kapitel für Kapitel weiter nach, bis ich dann irgendwann wirklich spüren
konnte, dass da etwas zwischen den beiden ist. Endlich erhielten die Figuren
mehr Tiefe
und ich konnte ihr Leiden mitempfinden.

Dabei nahm auch die Handlung an Fahrt
auf, Geheimnisse wurden aufgedeckt und neue Bedrohungen und Hürden tauchen auf,
ehe die Geschichte sich zum Ende hin in eine Richtung entwickelt, die mich sehr
gespannt auf die Fortsetzung macht.
Wenn ich nur den Anfang der Geschichte
beurteilen müsste, wären die pessimistische und ziemlich oberflächliche Art von
Protagonistin Seren ein gewaltiger Minuspunkt. Ihre Entwicklung, die Kapitel um
Kapitel ansteigende emotionale Bindung zu ihr und ihrer verbotenen Liebe Dom
und das gelungene Setting jedoch sorgten dafür, das mich „Wir zwei in
fremden Galaxien“
doch noch überzeugen konnte. Nicht zuletzt dank Uta
Dänekamps überzeugender Interpretation schafft es der Auftakt der „Ventura“-Saga
auf knappe 4 Bücher.

Ich bin gespannt auf Band 2
1. Die Ventura-Sage: Wir zwei in fremden
Galaxien
2. ?

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