♀ These Broken Stars – Jubilee und Flynn (Amie Kaufmann, Meagan Spooner) [Rezension]

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Der Reihenauftakt konnte mich zwar nicht
vollkommen überzeugen, aber dennoch war ich gespannt, was das Autorenduo Amie
Kaufman und Meagan Spooner aus dem Potential von mehr als zwei Personen in
ihrer Geschichte machen würde.
Nach einer kurzen zu der Zeit nicht
definierbaren Szene, wie sie sich im Laufe des Buches zwischen allen Kapiteln
befindet, werde ich direkt in die erste Begegnung von Jubilee und Flynn
geworfen. Flynn, der Rebell, schleicht sich auf den Stützpunkt und entführt
Captain Lee Chase/Jubilee quasi vor den Augen ihrer ganzen Truppe.
Denn Flynn hat etwas auf seinem
Heimatplaneten Avon entdeckt und er hofft, dass die berühmte seelenlose Lee
Chase Erklärungen liefern kann: eine geheime Militärbasis, die jedoch nicht
mehr da ist, als Jubilee und Flynn dort ankommen.
Die „Entführung“ gerät immer
mehr außer Kontrolle, während sich die beiden Feinde besser kennen- und
verstehen lernen. Verständnis für die andere Seite aufzubringen, könnte die
einzige Möglichkeit sein, den ständigen Krieg mit all seinen Opfern zu beenden.
Mit Avon haben die Autorinnen einen
weiteren Planeten erschaffen, der unter der Einwirkung von Roderick LaRoux
steht, doch es wird erst im Laufe der Geschichte klar, wie weit dessen Einfluss
wirklich reicht.
Avon selbst hat faszinierende
Eigenheiten: der Planet ist noch nicht „fertig“, das Klima spielt
noch ein wenig verrückt, die Wolkendecke löst sich nie auf, der Sumpf scheint
endlos und es fehlt noch vieles, was Avon zu einem richtigen Planeten macht.
Die Wirkung des Planeten auf seine
Bewohner wurde von Kaufmann und Spooner wunderbar dargestellt. Insgesamt ist
die Entwicklung der Geschichte sowie der Figuren sehr gelungen.
Doch erneut kommt danach das Aber: Es
passiert für meinen Geschmack erneut zu wenig. Die Geschichte hat zwar
Höhepunkte, aber die verlaufen sich in den vielen Gedanken und
Selbstreflexionen, was ich sehr schade fand.
Selbst als klar wurde, wen Jubilee um
Hilfe bitten würde – Lilac LaRoux‘ Tarver – kommt die Geschichte nur für einen
kurzen Moment der Freude meinerseits in Fahrt und die Enttäuschung darüber,
dass sie gleich wieder ausgebremst wird, hielt lange an.
Jubilee und Flynns Geschichte war weit
weniger emotional als die von Lilac und Tarver und dementsprechend weniger wurde
ich auch berührt und mitgerissen. Nicht einmal zum Ende hin konnte ich wirklich
mitfiebern, was ich einfach nur schade finde.
Im ersten Band empfand ich die kurzen
Gesprächsabschnitte/das Verhör mit Tarver als ein Highlight, was zusätzlich
Spannung schürte und Schwung in die Story brachte. Der Versuch, diesen durch
zusätzliche Abschnitte auch Band 2 zu geben, ist für mich misslungen und sie
runden die Geschichte nicht annähernd so ab, wie das in Teil 1 der Fall war.

„Jubilee & Flynn“ ist für
sich gesehen ebenfalls abgeschlossen, doch der Kampf gegen den Antagonisten
steht noch aus – genauso wie das Kennenlernen des dritten Pärchens Sofia und
Gideon.
Jubilee und Flynn“ ist
technisch gesehen wunderbar und hat alles, was ein gelungener Roman braucht: Ziele
für die es sich zu kämpfen lohnt, eine gelungene Entwicklung der Charaktere,
eine schier endlose Anzahl von Hürden, die den Helden in den Weg gelegt werden
… Dennoch konnte ich zu keinem Moment von mir behaupten, gefesselt zu sein.
Dafür kommt zu wenig Spannung auf, verliert sich in der langsamen Entwicklung
wie bereits bei Band 1. Zudem ist die Fortsetzung weniger emotional als die
Geschichte von Lilac und Tarver, über deren Gastauftritt ich mich sehr gefreut
habe.

Sehr gute 3 Bücher für „These Broken
Stars: Jubilee und Flynn“.
1. These Broken Stars – Lilac und Tarver
2. These Broken Stars – Jubilee und
Flynn
3. These Broken Stars –
Sofia und Gideon

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6 KOMMENTARE

  1. Zudem ist die Fortsetzung weniger emotional als die Geschichte von Lilac und Tarver… Noch weniger??? GEHT DAS? 🙁 oh man. Und ich hab mich echt auf die Reihe gefreut. Teil 1 war okay, aber doch eher enttäuschend. Ich weiß nicht, ob ich Teil 2 noch lese. Echt schade!

    Liebe Grüße und danke für die tolle Rezi :*

    • Also die eine Szene, die aufgrund Spoiler niemals genannt werden darf, war bei Tarver schon sehr emotional und hat mich berührt.
      So etwas in der Art gab es in Band 2 nicht.
      Für mich war Band 2 daher schwächer. Der erste hat 4* bekommen, der zweite kam da leider nicht hin. :-/

      Ich glaube, du solltest mit der Fortsetzung auf eine gute Gelegenheit warten. 🙂

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

  2. Hey Steffi,

    ich mochte den ersten Band total gerne. Er konnte mich irgendwie vollends abholen. Band 2 fand ich gut, aber an den ersten ist er definitiv nicht herangekommen. Eigentlich sehr schade. Schauen wir mal, was sich im letzten Band dieser Trilogie noch alles ergibt. 😉

    Liebe Grüße,
    Ruby

  3. Huhu Steffi,
    ich hatte von Band 1 schon viel mehr erwartet, zumal ich auch sehr lange auf die Übersetzung der Reihe gewartet habe. Schade, dass dich Band 2 auch nicht ganz überzeugen konnte. Ich hatte gehofft er würde gleich mehr an Fahrt aufnehmen, vor allem da der erste mich gerade gegen Ende dann doch noch packen konnte..
    Band 2 steht aber schon in meinem Regal, also werde ich mir auf jeden Fall bald eine eigene Meinung bilden!

    Liebe Grüße,
    Jana

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