♀ Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit (Virginia Boecker) [Kurzrezension]

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Ich war vom Auftakt der Dilogie absolut
begeistert, mir gefiel das Setting, diese alternative Vergangenheit und der
vermeintliche Kampf gegen die Magie. Daher stürzte ich mich zeitnah in den
zweiten Band.
Elizabeth wird aufgrund der jüngsten Ereignisse
vor den Rat gestellt. Übergriffe von Blackwells Leuten häufen sich und schnell
wird klar, was sie wirklich zum Ziel haben: Elizabeth. Der Rat entscheidet zu
ihren Gunsten – sie soll für die Leute aus Harrow kämpfen. Doch eines Nachts
wird sie überrascht…
Die Autorin lässt es im ersten Drittel
der Fortsetzung ruhiger angehen und gibt Zeit, wieder in ihre Welt
zurückzugehen. Mir persönlich ging alles etwas zu ruhig, es dauert zu lange,
bis wirklich Spannung vorhanden war – die dann noch auf zu gewollt wirkenden
Handlungen Elizabeths beruht, die ich nicht komplett nachvollziehen konnte. Als
ich dies jedoch akzeptiert hatte, wurde ich wieder von der Geschichte
mitgerissen.
Virginia Boecker schaffte es, mich mit
neuen Wendungen bei der Stange zu halten, während sie alte Figuren ins Spiel
bringt und neue dazustoßen lässt. Während mein Romantikherz zuerst aufgrund von
finsteren Einflüssen immer weiter zerrissen wurde, gab es im Laufe des Buches
dann doch einige Szenen, die es wieder heilen konnten.
Als Figur am meisten überrascht hat mich
Malcolm, der ehemalige König von Anglia. Er macht die für mich am meisten
spürbare Entwicklung durch und trotz der gemeinsamen Vergangenheit von ihm und
Elizabeth mochte ich ihn immer mehr.

Der Showdown war dem Tempo der Geschichte angepasst und gut ausgearbeitet. Und
auch wenn es nicht gänzlich ohne Verluste ging, zieht die Autorin die
Melancholie nicht unnötig in die Länge, sondern gibt einen sehr positiven
Ausblick auf die Zeit nach der Dilogie.
„Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit“ ist
eine vor allem anfangs sehr ruhige Fortsetzung, die nur langsam Spannung
aufbaut, deren Wendungen mich letztendlich dennoch fesseln konnten. Knappe 4 Bücher
für den Abschluss der Dilogie um die ehemalige Hexenjägerin Elizabeth.
1. Witch Hunter (Rezension)
2. Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit

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10 KOMMENTARE

  1. Eine Dilogie – auch mal ganz cool. 🙂 Hört sich auf jeden Fall interessant an. Ich werds mal im Hinterkopf behalten und vielleicht dürfen die zwei Bände ja demnächst bei mir einziehen.

    • Im ersten war die Welt und alles einfach auch noch so neu, da "passiert" automatisch mehr.
      Aber ich mochte die Dilogie auf jeden Fall auch so sehr, dass sie erstmal im Regal bleiben darf.

      Liebe Grüße

      Steffi

  2. Hi 😀

    Die Bücher muss ich echt mal lesen, der erste Teil steht schon ewig auf meiner Wunschliste. Ich mag Dilogien auch lieber als Trilogien! Ich habe bei Trilogien immer das Gefühl, dass der Mittelteil der schwächste ist! 😉

    Liebe Grüße
    Jessi

    • Ich oft auch. Oder dass insgesamt die Story unnötigen die Länge gezerrt wird/zu sehr aufgebauscht wird.
      Derzeit schreibe ich auch am liebsten Dilogien – die sind einfach perfekt. Man hat Raum für Entwicklung und Wendungen, muss aber nichts unnötig ziehen.

      Liebe Grüße

      Steffi

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