♀ Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen (Rick Riordan) [Rezension]

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Nach Percy Jacksons ‚privaten‘ Einblick
in die Welt der griechischen Götter kommen nun die griechischen Heldensagen
dran: Perseus, Psyche, Phaeton, Otrera, Dädalus, Theseus, Atalante, Bellerophon,
Kyrene, Orpheus, Herkules und Jason.
Nachdem ich mit absoluter Begeisterung „Percy
Jackson erzählt griechische Göttersagen“ gelesen habe, musste ich natürlich auch
zu den Heldensagen greifen und habe es keinesfalls bereut.
Im Gegensatz zu den Göttern, die den
meisten doch relativ bekannt sein dürften (allein denjenigen, die Rick Riordans
Bücher gelesen haben), gibt es bei den griechischen Helden doch wenige, von
denen man alles weiß
oder die gesamte Geschichte kennt (beispielsweise Herkules‘
Geburtsnamen!). Vielleicht kennt man den einen oder anderen Namen nicht einmal,
der im Inhaltsverzeichnis auftaucht.
So ging es selbst mir, die doch sehr
viel mit den Göttern zu tun hat und ihre Geschichten wirklich liebt und ständig
für eigene Storys „missbraucht“.
Erster Pluspunkt für Riordan war, dass
er nicht nur die 08/15-Helden wie Herkules, die wirklich jeder kennt, in dieses
Buch gepackt hat. Nein, er erwähnt auch weniger offizielle ‚Heldinnen‘ wie
Psyche, die aufgrund ihrer Liebe zu Amor ganz schön unter göttlichem Einfluss zu
leiden hatte, oder Otrera, die die Amazonen gegründet hat.
Erneut sind die Erzählungen gespickt mit
dem für Percy Jackson typischen Humor und den zahlreichen Vergleichen mit der
heutigen Zeit, um der Zielgruppe das von den Helden Erlebte näherzubringen.
Auch die Worte, die Percy Göttern wie Helden oder gar den Orakeln in den Mund
legt, sind doch sehr modern interpretiert und teils zum laut Loslachen.

Trotz allem Humor und der flüssigen
Erzählweise
sind die Namen (über die Percy fleißig lästert) und all die
Handlungen dennoch sehr komplex. Man kann „Percy Jackson erzählt griechische
Heldensagen“ als reine Unterhaltung lesen, über die Namen und die Zusammenhänge
nicht genau nachdenken. Man kann jedoch auch konzentrierter lesen und so
geballtes Wissen
, das zusammenhängend erzählt wird, mitnehmen, wie es bisher
keines der von mir gelesenen Mythologie-Bücher geschafft hat.
„Percy Jackson erzählt griechische
Heldensagen“
ist beinahe genauso amüsant erzählt wie sein Vorgänger, dennoch
aufgrund der Thematik um ein Vielfaches komplexer. Rick Riordan fasst die
Erlebnisse bekannter und weniger bekannter „Helden und Heldinnen“ grandios
zusammen und bringt durch Percys Erzählton und Vergleiche einen Hauch von
Moderne in die Geschichten. Dieses Buch sollte eigentlich Unterrichtsstoff
sein, denn so humorvoll und dennoch faktenreich erzählt habe ich die
Heldengeschichten noch nirgendwo gelesen. Verdiente 5 Bücher.
1. Percy Jackson erzählt griechische
Göttersagen (Rezension)
2. Percy Jackson erzählt griechische
Heldensagen

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4 KOMMENTARE

  1. Hach ich weiß. Ich habe bei deiner Rezi zu Band 1 schon gesagt, dass ich es auch lesen mag… Aber wie das nunmal so ist… Immer kommen andere Bücher dazwischen 😀
    Aber so langsam sollte ich es mir wohl doch mal zulegen 😉

    Liebste Grüße
    Sonja

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