(L) Wedora – Staub und Blut (Markus Heitz) [Rezension]

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Lebensspendend oder todbringend,
geheimnisvoll oder verkommen – Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung?
Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz‘ neuem Dark-Fantasy-Roman
„Wédōra – Staub und Blut. Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt
die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings
um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden
Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die
Gesetzeshüterin Tomeija. Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg,
denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen
Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der
Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf
die mächtige Stadt. Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz
aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele
Seiten interessant sind.
„Wedora –Staub und Blut“, erschienen am
01.08.2016, ist ein High Fantasy Roman aus der Feder von Markus Heitz. Den
Klappentext finde ich ehrlich gesagt ein wenig unpassend zum Buch, man weiß
nicht genau wer die zwei Hauptfiguren Liothan und Tomeija sind und wie zu
Wedora passen und der Verlauf der Geschichte wird auch schon etwas gespoilert.
Nichts desto trotz sind noch eine Menge Überraschungen vorhanden.
Die Geschichte wird aus mehreren Sichten
erzählt, was einen weiten Überblick über die Geschichte bietet. Im Prolog
werden Liothan und Tomeija vorgestellt, ihre Hintergründe und auch ihre
Beziehung zueinander. Auf ihren Feind treffen sie dann auch ziemlich schnell
und ab dem ersten Kapitel haben wir einen Weltenwechsel und landen in einer
gigantischen Wüste. Es ist sehr spannend, diese Welt mit den Figuren zu
erkunden und da sie ebenso ahnungslos sind, wie der Leser sind alle Beteiligten
auf demselben Stand.
Die beiden Figuren sind von Anfang an
sehr sympathisch. Liothan als liebevoller Familienmensch und mutiger
Draufgänger Dieb und dazu Tomeija als Gegensatz, eine junge Frau mit düsteren
Geheimnissen die zum Arm des Gesetzes wurde. Und jetzt haben sie nur noch sich
selbst und das Ziel zurück in ihre Welt zu gelangen. Immer wieder gibt es eine
Spur, die sich dann aber doch im blutigen Sand verläuft. Die Rückkehr scheint
unmöglich, aber die Beiden kämpfen eisern weiter, um sich und um Liothans
Rückkehr zu seiner Familie. Und dabei geht die Welt um sie herum Stück für
Stück weiter zu Bruch, bis sich schließlich ein schreckliches Geheimnis
offenbart.

Das Ende kam ein bisschen plötzlich,
aber anders als erwartet. Ich war wirklich überrascht und habe es zwei Mal
gelesen, nur zur Sicherheit. Alle Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und
wachsen einem ans Herz, seien es die listigen Rebellen oder ein depressiver
Magier.
Wédōra – Staub und Blut“ ist ein solides Fantasybuch mit
einer guten Portion Spannung und dem guten alten Markus Heitz Geist. Die
Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und sympathisch, die Handlung an ein oder
zwei Stellen vielleicht etwas zäh. Ich kann dieses Buch jedem Fan ohne Zweifel
empfehlen. Wer aber auf der Suche nach einer süßen Liebesgeschichte ist oder
sich von einem heißen Helden das Herz brechen lassen will, ist hier falsch. Ich gebe dem Buch sehr gute drei Bücher
als Wertung.
1. Wedora – Blut und Staub
2. ?
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2 KOMMENTARE

  1. Also ich kann es wirklich empfehlen:) Und das mit den Liebesgeschichten stimmt wirklich, dass ist echt mehr in diesen neueren Jugendsachen zu finden. Aber eigentlich finde ich das auch ganz gut, dann kann man immer schauen, ob man Lust drauf hat oder nicht so 🙂 -lizzy ^-^

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