♀ Teslas grandios verrückte und komplett gemeingefährliche Weltmaschine (Neal Shusterman/Eric Elfman) [Rezension]

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Die ersten beiden
„Tesla“-Bände konnten mich absolut überzeugen und so musste ich
natürlich auch zum finalen dritten Band greifen.
Ohne sich groß mit Geplänkel
aufzuhalten, erzählten mir Neal Shusterman und Eric Elfman ihre Geschichte,
erneut in dritter Person aus jeder Perspektive, die gerade benötigt wird.
Nick hat eingewilligt, Edison/den
Accelerati bei der Fertigstellung der F.R.E.E. zu helfen und die Menschheit zu
retten. Je länger er mit den Wissenschaftlern des Geheimbundes
zusammenarbeitet, desto mehr grübelt er über das Gut und Böse und die
Intensionen von Edison und Co. Doch sie sind die Einzigen, denen es möglich
ist, die Maschine zu vollenden.
Ich belasse es in dieser kurzen
Zusammenfassung dieser einen Perspektive, die nach wie vor der
Haupthandlungsstrang ist. Jedoch teilt er sich die Aufmerksamkeit mit einer
enormen Menge an weiteren Perspektiven, die von einer dritten Person erzählt
werden – denn überall gibt es neue Entwicklungen, Hintergründe wollen erzählt
und Vergangenes aufgedeckt werden. Das Perspektivenkonstrukt gleicht der
Maschine im Buch: Jedes einzelne an seinem Platz sorgt dafür, dass das große
Ganze einfach beeindruckend ist.
Von Beginn an streuten die Autoren
‚Kleinigkeiten‘ ein, die erst im weiteren Verlauf des Buches eine völlig neue
Bedeutung bekamen. Durch die Erfindung einer Zeitmaschine war es möglich, auch
den Zeitreiseeffekt vollends auszuschöpfen – was Shusterman und Elfman getan
haben.
Leider wurde es mitunter dadurch in dem
dritten Band wirklich kompliziert. Nicht nur das mehrdimensionale Denken durch
die Zeitreise, sondern auch weitere Erfindungen sorgen vermutlich beim
Zielpublikum ab 11 für einen Hirnknoten. Dazu kommen so einige tiefgründige
Gedankengänge um das Altern
– die verschiedenen Ichs des Lebens -, die auch
nicht gerade leichte Kost waren. Mich konnten diese wahnsinnig interessanten
Entwicklungen und die wirklich wahren Worte des Autorenduos jedoch absolut
überzeugen.

Natürlich ist auch dieser finale Band
gespickt mit lockeren Sprüchen und einer Prise Humor, die ich neben vielen
Überraschungsmomenten auch nicht missen wollen würde. So rauschte ich durch die
Seiten, erlebte ein technisches „Wunder“ nach dem anderen, ehe die Autoren
den Spannungslevel noch einmal anhoben und einen fulminanten Showdown
präsentierten, ehe die Trilogie absolut zufriedenstellend endet.
Auch der dritte „Tesla“-Band
ist ein Feuerwerk an Spannung, Action und Hightech. Ergänzt um sehr tiefgründige
Gedankengänge und das Element der Zeitreise wurde ein wahres Spektakel aus
„Teslas grandios verrückte und komplett gemeingefährliche
Weltmaschine“
, welches von mir als Leserin seine 5 Bücher absolut verdient
hat.

Ich fürchte jedoch, dass die eigentliche
Zielgruppe ab 11 mit den vielen technischen und teils philosophischen
Hintergründen nicht immer zurechtkommt oder evtl. Gesprächsbedarf hat.
1. Teslas unglaublich geniales und
verblüffend katastrophales Vermächtnis (Rezension)
2. Teslas irrsinnig böse und
atemberaubend revolutionäre Verschwörung (Rezension)
3. Teslas grandios verrückte und
komplett gemeingefährliche Weltmaschine

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