♀ The School for Good and Evil 2 – Eine Welt ohne Prinzen (Soman Chainani)

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Einige Monate haben Agatha und Sophie in
Gavaldon verbracht und der Ruhm, aus dem Wald zurückgekehrt zu sein, verblasst
langsam.
Während Agatha immer wieder an ihren
Prinzen und ihr gewünschtes Happy End denkt, läuft für Sophie privat alles
schief.
Dann wird ein Wunsch ausgesprochen, der
die Mädchen wieder zurück in die Schule bringt – doch dort hat sich einiges
verändert.

Die Schule von Gut und Böse existiert
nicht mehr – nun heißt es Mädchen gegen Jungs, weil Erstere ihr Happy End ohne
Prinz und männlichen Helden wollen. Ganz so, wie Agatha und Sophie es
vorgemacht haben.
Ich mochte den Auftakt der Reihe
wirklich sehr und war gespannt, wie es nach dem vermeintlichen Happy End der
Mädchen weitergehen wird.
Schon nach einem kurzen Aufenthalt im
Dorf Gavaldon fand ich mich zurück im Märchenwald, in dem sich einfach alles
verändert hat. Sophie und Agatha werden auf die Mädchenschule aufgenommen, über
der eine bislang unbekannte Frau als Schulleiterin herrscht. Sie stachelt die
Mädchen auf, will den Kampf gegen die Männer und die Prinzen. Alle Märchen
haben nun ein emanzipiertes Ende und die meisten Mädchen – Prinzessinnen wie
Hexen – wollen eine Welt ohne Prinzen.
Doch die Gegner sind nicht tatenlos und
ein Krieg steht kurz bevor. Nur Agatha könnte alles herumreißen, indem sie für
ihr Happy End mit ihrem Prinzen Tedros sorgt – ein Kuss und alles wäre, wie es
war und Sophie würde nach Gavaldon zurückkehren. Doch Sophie will ihre Freundin
nicht verlieren und mischt sich ein.
Soman Chainani hat seinen Weltenentwurf
der Märchen weiterentwickelt und anstatt Gut und Böse nun einen neuen Kampf
erschaffen. Es gibt neue Unterrichtsfächer und eine gewisse Grundspannung ist
stets vorhanden.
Leider wirken die Hürden für die
Charaktere teils zu erzwungen, stetige unnötige Streitereien hemmten meinen
Lesespaß genauso wie die teils seltsamen Satzkonstrukte, von denen ich nicht
weiß, ob sie von der Übersetzung herrühren.
Die Geschichte wird erneut von einer
dritten Person erzählt. Der Erzähler springt jedoch so schnell von
verschiedenen Figuren und Szenen hin und her, dass ich des Öfteren
zurückblättern und nachsehen musste, ob ich alles mitbekommen habe. Das störte
meinen Lesefluss immens und ich bin mir nicht sicher, ob ich am Ende alles für
logisch halten soll.
Abgesehen von den Kritikpunkten gefielen
mir die (übertriebene) Emanzipation und die gut durchdachten Intrigen, sowie
Sophies stetiger Zwiespalt zwischen Gut und Böse, ein besonderer Aufenthalt in
der Schule der Jungen und eine besondere Jungenfreundschaft.

Das Ende wirft nach einem nach Happy End
anmutenden Showdown dann erneut einfach alles um und ich bin sehr gespannt, wie
die Geschichte von Agatha und Sophie ausgehen wird.
Mit „Eine Welt ohne Prinzen“
setzt Soman Chainani seine märchenhafte Welt auf unerwartete Weise fort. Statt
Gut gegen Böse heißt es jetzt Mädchen gegen Jungs. Leider bleibt aufgrund der
teils seltsamen Satzkonstruktionen und des sehr sprunghaften Erzählstils viel
Lesespaß auf der Strecke und auch zahlreiche zu gewollt wirkende Streitereien
verderben ein wenig die Lust am Weiterlesen. Ich hoffe auf ein Happy End im
dritten Teil. Sehr sehr gute 3 Bücher für „The School for Good and Evil
2“
.
1. The School for Good and Evil – Es kann nur eine geben (Rezension)
2. The School for Good and Evil – Eine Welt ohne Prinzen
3. Originaltitel: The Last Ever After

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2 KOMMENTARE

  1. Huhu, Steffi!

    Ich muss sagen, dass mir Band 1 noch wesentlich besser gefiel als dieser hier. Ich habe genau so bewertet wie du und muss sagen, dass mir die endlosen Streitereien tierisch auf den Keks gingen. Da kam ich mir schon vor wie im Kindergarten… Die Sätze waren zudem auch manchmal merkwürdig – ich habe auch immer mal zurück geblättert. Anfangs;) Dann habe ich auf stur geschaltet und gesehen, dass ich das Ziel erreiche.

    LG, Claudia 🙂

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