♀ Amani – Rebellin des Sandes (Alwyn Hamilton) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
Kaufen: 
 

Amani wünscht sich nichts sehnlicher,
als aus ihrem Dorf in der Letzten Provinz wegzukommen, ehe sie als nächste
Gemahlin ihres Onkels endet, der sie gemeinsam mit seiner Frau nach dem Tod von
Amanis Mutter freundlicherweise aufgenommen hat.
Sie spart jedes bisschen Geld und setzt
alles auf eine Karte: Die Teilnahmegebühr bei einem Schieß-Wettkampf. Getarnt
als Junge tritt sie an und ist kurz davor zu gewinnen – doch es kommt alles
anders als erwartet.

Plötzlich muss sie vor Soldaten fliehen
– auch später aus ihrem Dorf – gemeinsam mit dem Fremden, der sich als Jin
vorstellt und der einen seltsamen Kompass hat. Und ein Geheimnis, das er lange
nicht preisgibt.
„Amani – Rebellin des Sandes“
klang erfrischend anders und ich war gespannt, ob es mich zumindest in diesem
Punkt überzeugen konnte. Vorweg: das tat es.
Der Einstieg ins Buch gelang trotz
fremdartiger Welt wie von selbst. Alwyn Hamilton hielt sich dennoch nicht lange
mit einer Vorgeschichte auf, sondern streute Details zu ihrem Weltenentwurf
immer gezielt in die Handlung ein.
Eine Welt, die ein wenig der von
orientalischen Wüstenvölkern gleicht, samt ihren Legenden: den Djinni und den
Erstwesen, die einst die Erde reich bevölkerten, von Menschen und Eisen jedoch
Stück für Stück vernichtet wurden. Dieser fantastische Teil des Buches konnte
mich absolut überzeugen und ich las mich begierig voran.
Protagonistin Amani ist nicht auf den
Mund gefallen – und das in einer Welt, in der Frauen und Mädchen nichts wert
sind. Sie hat sich selbst das Schießen beigebracht und hofft, mit dieser
Fähigkeit aus ihrem Dorf zu entkommen.
Sie entkommt – auf der Flucht vor
verbündeten Soldaten des Sultans. Gemeinsam mit Jin, der sie gerettet hat.
Da all das schon in der ersten Hälfte
des Buches passiert, konnte ich mich auf viele weitere Highlights und
Offenbarungen
freuen, während mich die Autorin immer weiter in ihre Welt
hineinzog.

Die Flucht von Amani und Jin zog sich
ein kleines bisschen, war aber gespickt mit Informationen und ein wenig
romantischem Prickeln
, ehe die Spannung wieder anzog und den Rest des Buches
kaum mehr los ließ. „Rebellin des Sandes“ endet für einen
Reihenauftakt sehr zufriedenstellend, jedoch werde ich mir die Fortsetzung
keinesfalls entgehen lassen.
Alwyn Hamilton führt mit „Rebellin
des Sandes“
in eine magische orientalische Welt ein. Neben fantastischen
Wesen gibt es Abenteuer in der Wüste, Freundschaften und Familienbande und eine
zarte Romanze, die sich wunderbar in die Geschichte schmiegt. Sehr gute 4
Bücher
für „Amani“.
1. 
Amani – Rebellin des Sandes
2. 
Originaltitel: Traitor to the Throne

3. ?

Hier erfahrt ihr mehr über unser Bewertungssystem.

16 KOMMENTARE

  1. Halli Hallo 🙂
    Ich habe das Buch auch verschlungen und stimme dir in allen Punkten zu! Es ist eine Mischung aus 1001 Nacht und dieser besonderen Art von Magie, die einem so noch nicht begegnet ist. Ich freue mich schon riesig auf das Folgeband und hoffe, dass wir nicht allzu lange warten müssen…
    Liebste Grüße
    Sylvi von It's BookLove

  2. Huhu ihr zwei,

    eigentlich wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil ich irgendwie dachte, dass es nichts für mich wäre… Aber wenn ich jetzt deine Rezi dazu lese….. Hmmm, irgendwie doch interessant das Buch 😀

    Liebste Grüße
    Sonja

    • Ich wollte anfangs auch erst mal ein paar Meinungen abwarten… Und die ersten Rezis hatten mich dann ebenfalls neugierig gemacht.
      Ich bin froh, dass ich es gelesen habe!

      Liebe Grüße und greif zu!

      Steffi

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here