♀ Das Juwel – Die weiße Rose (Amy Ewing) [Rezension]

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Violets geplante Flucht wurde vereitelt,
nicht nur, weil sie mit Ash erwischt wurde. Auch ihre Qual unter ihrer
Besitzerin ist noch nicht zu Ende. Vor ihren Augen wird ihre einzige Freundin
Annabelle hingerichtet.
Ein überraschender Verbündeter ist ihr
jedoch geblieben: Garnet. Gemeinsam mit ihm gelingt Violet die Befreiung von
Ash und die Flucht aus dem Palast.

Damit ist die Reise aber noch lange
nicht zu Ende.
Nachdem „Das Juwel – Die Gabe“
sehr abrupt zum Ende kam, war ich ziemlich gespannt darauf, wie Amy Ewing ihre
Geschichte um die Surrogate fortführen würde.
„Die weiße Rose“ setzt nahtlos
an die Geschehnisse
aus Band 1 an. Violet wird ein letztes Mal gequält, ehe sie
den Fängen ihrer Herrin entkommt.
Am vereinbarten Zielpunkt – an dem sie
nach dem Schlucken des Giftes wie tot ankommen hätte müssen – wartet sie mit
Garnet und dem befreiten Ash auf Raven.
Gemeinsam fliehen sie unter Zuhilfenahme
ihrer besonderen Gabe. Doch was wirklich in den Surrogaten schlummert, ist
etwas viel Größeres.
Amy Ewing hat es geschafft, ihren
Weltenentwurf gekonnt weiterzuspinnen. Doch vorher handelte das Buch sehr lange
von der Flucht der drei Entkommenen. Diese zog sich nahezu die erste Hälfte des
Buches durch und führte zu kleineren Längen. Zwar lernte man in der Zeit etwas
über die verschiedensten Charaktere und auch die Stadt kennen, dennoch war es
mir ein bisschen zu wenig. Die für Dystopien so klassische Rebellion zeigte
sich in der Zeit jedoch immer deutlicher.
Als Violet, Ash und Raven jedoch am
Bestimmungsort angekommen waren, erhielt die Geschichte einen Aufschwung und
ich konnte nicht mehr von den Seiten lassen. Nun zeigt sich der Fantasy-Aspekt
deutlicher wie je zuvor. Ich erhielt die bereits in Band 1 erhofften Antworten
über die Zeit vor der Einzigen Stadt und die Hintergründe der Surrogate.

Eins führt zum anderen, die Zeit drängt
und Pläne werden überworfen, ehe Amy Ewing mit einer letzten (nicht allzu
überraschenden) Erkenntnis einen Cliffhanger schafft, der einen dem Finale
entgegenfiebern lässt.
Mit „Die weiße Rose“ hat Amy
Ewing eine solide Fortsetzung geschaffen und ihrem Weltenentwurf mehr Tiefe und
mehr Phantastik gegeben. Zeitweise hätte ich mir etwas schnellere Entwicklungen
gewünscht, konnte mich dann jedoch völlig in dem Buch fallenlassen. 4 Bücher
für den zweiten Band des „Juwels“.
1. Das Juwel – Die Gabe (Rezension)
2. Das Juwel – Die weiße Rose
3. Originaltitel: The Black Key

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10 KOMMENTARE

  1. Halli hallo

    Wahrscheinlich wird es mir mit den Längen ähnlich gehen 😉
    Bist du gut in die Geschichte reingekommen dass ist ja immer meine dringendste Frage ? 😉

    Liebe Grüsse
    Bea

    • Das hat erstaunlich gut geklappt – obwohl ich dir vorher nicht hätte sagen können, was genau am Ende von Band 1 passiert ist 😀
      Das kam aber alles sofort wieder.
      Viel Spaß beim Lesen – ich bin gespannt auf deine Meinung.

      Liebe Grüße

      Steffi

    • So mittlerweile habe ich das Buch gelesen und ich kann sagen mir ging es in etwa wie dir 😉
      Ich denke solide ist genau der richtige Ausdruck für diesen Band.
      Mich persönlich hat der Vorgänger mehr gefesselt, hier plätscherte es für mich doch schon ein bisschen vor sich hin.
      Mir fehlten vor allem die Überraschungsmomente, Gott sei Dank war aber die Liebesgeschichte nicht ultrastark im Vordergrund davor habe ich mich ja am meisten gefürchtet 😉

      Liebe Grüsse
      Bea

  2. Huiii, das hört sich ja super an 🙂 Band 1 liegt noch auf meinem SuB und ich bin total gespannt darauf! Ich denke, ich werde das Buch nicht mehr lange warten lassen, jetzt, wo auch die Fortsetzung schon erschienen ist 🙂

  3. Hey Steffi,

    deine tolle Rezi macht mir gleich unheimlich Lust, das Buch zu lesen! Der erste Teil der Reihe hat mir schon sehr gut gefallen, aber das Ende war sowas von fies! Gerade als es megaspannend wurde, hörte es auf einmal auf. Ist es bei diesem auch so schlimm?

    Liebe Grüße
    Kathi von Lesendes Federvieh

    • Der Cliffhanger ist auch wieder fies und kam für manche scheinbar total unerwartet. Aber ganz so abrupt endet es dieses Mal nicht 🙂

      Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche!

      Steffi

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