♂ Pala – Das Geheimnis der Insel (Marcel van Driel) [Rezension]

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„Sie blinzelte ein paarmal mit den
Augen, aber ob sie auf oder zu waren, machte keinen Unterschied. Es blieb
stockdunkel. War sie in der Hölle gelandet?“
(S.172)
Iris ist zurück auf Pala. Ihrem Bruder
ist es gelungen, in der so kurzen Zeit des Wiedersehens ihren Chip zu
manipulieren. Und so können die Geschwister miteinander kommunizieren. Iris ist
immer noch sauer auf Justin, dass er sie nicht mitgenommen hat.
Doch das Geheimnis wird entdeckt, der
Chip ausgetauscht. Das Misstrauen gegenüber Iris wächst. Und damit auch die
Gefahr, in der sie sich befindet. Iris muss sich nun neuen und noch tödlicheren
Herausforderungen stellen. Kann sie Alex noch trauen?
Welche Pläne treiben Mr Oz an? Wie weit
wird er gehen? Diese Fragen hatte ich im Kopf, nachdem ich den ersten Teil der
Reihe gelesen hatte. Kaum war „Pala – Das Geheimnis der Insel“ nun bei mir
angekommen, musste ich sofort mit dem Lesen beginnen, um meine Neugier zu
stillen.
Gleich nach den ersten Seiten war ich
wieder voll in die Geschichte involviert. Eine Eingewöhnungszeit brauchte ich
kaum, die Ereignisse waren zum Großteil noch präsent. Gespannt verfolgte ich,
wie Iris gemeinsam mit ihrem Bruder Justin erste Infiltrationsmaßnahmen
arrangierte. Doch wie lange konnte dieses Spiel gespielt werden, ohne dass Mr Oz
eingriff? Die Antwort darauf ließ nicht lange warten.
Marcel van Driel wählte für die
Erzählung seiner Geschichte die Vergangenheitsform in dritter Person. Die
Handlung erlebte ich dabei vorrangig aus Iris´ Perspektive, wobei andere
Gedanken immer wieder in den Plot einstreuten. Mit fortschreitender Geschichte
flog ich förmlich immer mehr durch die Seiten, Marcel van Driel konnte mich mit
seinem Stil und der Idee eindeutig fesseln.
Der Autor erzeugte eine spürbare und
wirklich mitreißend spannende Atmosphäre, so dass ich das Buch kaum zur Seite
legen konnte und auch innerhalb kürzester Zeit beendet hatte. Doch gerade die
Spannungsmomente wurden mit der Zeit für meinen Geschmack ein wenig
überzeichnet, so dass dann ansatzweise eine gewollt wirkende Handlung zu
bemerken war. Auch die Dialoge, die immer wieder in Englisch gehaltene
Redewendungen bzw. Flüche  enthielten –
gut, bei einer Übersetzung wären einige davon wahrscheinlich als
jugendgefährdend eingestuft worden – rissen ein wenig an meinem Geduldsfaden.
Dies waren merklich die Ecken und Kanten, die einer kleinen kritischen
Betrachtung bedürfen.
Dennoch konnte ich in der Geschichte
versinken, mit den Charakteren mitfiebern. Der Ideenreichtum des Autors ist
auch wirklich bemerkenswert. Langeweile ließ er nicht aufkommen.
Zum Ende hat sich Marcel van Driel eine
Entwicklung ausgedacht, die ich so nicht unbedingt erwartet hatte, aber
folgerichtig die notwendige Neugier auf den finalen Band entfacht. Nun kann ich
es kaum erwarten den letzten Teil der Reihe in der Hand zu halten. Denn hier
wird mich eindeutig und definitiv ein Mega-Finale erwarten.  
Pala – Das Geheimnis der Insel“ ließ
mich teilweise atemlos durch die Seiten hetzen und konnte Akzente an wichtigen
Stellen setzen. Meine Leseerlebnisse muss ich nun erstmal verarbeiten, empfehle
die Geschichte mit sehr guten 4 Büchern.
Für alle Leserinnen und Leser, die
ungewöhnliche Situationen akzeptieren, dabei mit den Charakteren mitfiebern und
auf ein gutes Ende hoffen können.
1. Pala – Das Spiel beginnt (Rezi)
2. Pala – Das Geheimnis der Insel
3. Pala – Verlorene Welt

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8 KOMMENTARE

  1. Huhu ihr zwei,

    bei dieser Reihe bin ich mir einfach nicht sicher, ob das was für mich wäre… Ich kann auch nicht genau sagen warum, aber irgendwie…. Hach… Ich weiß auch nicht 😀 😀

    Liebste Grüße
    Sonja

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