♀ WARP – Die Katzenhexe (Eoin Colfer) [Rezension]

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Chevie und Riley landen gemeinsam mit dem „Ewigwährenden“ Garrick mitten im Jahr 1647, in einer Zeit, in der Hexen noch gefürchtet und verbrannt wurden.
Gut für Garrick, dass ihn das Wurmloch bereits einmal in dieser Zeit an diesem Ort ausgespuckt hat und er sich dort als Hexenfinder einen Namen gemacht hat. Schlecht für Chevie, die durch eine Mutation Katzenaugen hat und nun für ein Ungeheuer, eine Hexe gehalten wird.

Doch auch in dieser Zeit gibt es Licht am Ende des Tunnels – und das nicht nur in Gestalt von Riley.
Mich konnten die beiden Vorgänger rund um die Special Agents des WARP-Projektes sehr gut unterhalten, der Bösewicht ist immer noch böser geworden und so war ich sehr gespannt, wie Eoin Colfer die Trilogie zu Ende bringt.
Der Einstieg in einem fremden Jahr, um Rileys verschollenen Bruder aufzuspüren, klang wie von selbst. Die Ereignisse überschlagen sich und der „Magier“ Garrick tritt wieder auf, es kommt zum Kampf und ehe man es sich versieht, landen er, Chevie und Riley in einer längst vergangenen Zeit, in der Garrick schon einmal gelebt hat und von Teilen der Bevölkerung regelrecht vergöttert wird.
Ort und Zeit sind kein Zufall, wie ich bald herausfinden konnte. Denn während Chevie als Hexe gefangengenommen wird erfuhr ich, dass rund um das beschauliche Städtchen bereits zahlreiche Mutationen vom Wurmloch ausgespuckt wurden. Nicht alle sind noch bei Sinnen, aber Hilfe ist nicht fern.
Dennoch gestaltete sich der Kampf gegen den Antagonisten alles andere als leicht. Trotz des allwissenden Erzählers täuschte mich der Autor ein ums andere Mal und führte mich geschickt an der Nase herum. Unsere Helden brauchten trotz oftmaliger guter Verheißungen ewig, um überhaupt ein Stück voranzukommen – zu viele Hürden wurden ihnen in den Weg gelegt, sodass die Spannung nie abnahm.
Der Schreibstil ist nach wie vor flüssig und genau im richtigen Maße detailliert, sodass nie der rote Faden verloren wurde, die Spannung nie ins Unerträgliche gesteigert, sondern mit einer Prise Humor durchmischt wurde. So ergab ich mich dem wurmlochähnlichen Lesesog.

Als kleines Manko sah ich jedoch den auf mich erzwungen wirkenden romantischen Part an. Ich bin selbst Fan von romantischen Geschichten, hatte mir zu Beginn der Reihe vielleicht sogar eine solche Entwicklung gewünscht … leider wirkte sie für mich nicht authentisch genug, auch wenn mich das Ende nach einem spannungs- und actionlastigen Showdown dafür entschädigte.
„Die Katzenhexe“ ist ein spannungs- und actiongeladener Abschluss der Zeitreise-Trilogie rund um die WARP-Agenten. Die gelungene Erzählweise, zahlreiche kleine eingeflochtene Details und eine Prise Humor konnten mich überzeugen. Lediglich der romantische Part sagte mir nicht ganz so zu. 4 Bücher für Chevie und Riley und ihren Kampf gegen den Oberbösewicht Garrick.
1. WARP – Der Quantenzauberer (Rezension)
2. WARP – Der Klunkerfischer (Rezension)

3. WARP – Die Katzenhexe

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