☺ One Space Kids – Das Magnetspielbuch (Markus Eisl) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
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Als ich „One Space Kids – Entdecke den
Weltraum“ entdeckt habe, wusste ich: Das werden die Kids lieben! Und genauso
erging es uns dann auch, als das gigantische Buch eintraf.
Trotz der angeschauten Videos und der
angegebenen Maße war ich doch etwas schockiert von der Größe. Doch genau diese
ist mit der Grund, der dieses Buch erlebbar macht, zu etwas ganz Besonderem
macht.
Aufgeklappt umfasst unser nun eigenes
Weltall die Größe eines Tisches, weshalb wir überwiegend auf dem Boden gespielt
haben. Über 80 Magnete (die in einem mitgelieferten Stoffbeutel sicher
aufbewahrt werden können) – von Planeten über Satelliten und zusammensetzbare
Raketen – können an die gewünschte Stelle im Weltall platziert werden.
Allein beim ersten Blick auf unser
Sonnensystem (die Rückseite zeigt die Erde und den Mond im Fokus) wird schnell
klar, wie unfassbar die Dimensionen sind: Eine Zeitleiste unten zeigt die
Entfernungen der Planeten unseres Sonnensystems zur Sonne an – in Kilometern
und der Dauer, die das Licht braucht, um dort anzukommen.
Dies bleibt jedoch nicht das einzige
Wissen, das „One Space Kids“ vermittelt. Im DIN A4-Begleitheft zu dem großen
magnetischen Weltatlas steht wirklich alles, was die Zielgruppe der 7- bis
12-Jährigen wissen wollen könnte.
Neben einem groben Blick auf unser
Sonnensystem, seinem Zentrum mit all seinen Besonderheiten und den Planeten
berichtet das Buch auch über die eher unbekannteren Monde wie Io, Europa, Kallisto
und Ganymed und „kleinere Objekte im Sonnensystem“ wie Asteroidengürtel, den
degradierten Pluto, Ceres oder den Halleyschen Kometen – bei Letzterem wird
sogar erwähnt, dass er zu damaliger Zeit mit dem Weihnachtsstern gleichgesetzt
wurde (um einmal aufzuzeigen, WIE VIEL WISSEN in diesem Buch steckt).
Dem Sonnensystem folgt ein großer
Abschnitt über Raumfahrt: die unterschiedlichen Raketen und ihre
Besonderheiten, Weltraumbahnhöfe und die Steuerung über Bodenstationen. Diesem
Abschnitt folgt die Weltraumforschung und der Drang, Mithilfe von Teleskopen,
Sonden und Satelliten immer mehr über das Weltall herauszufinden. Diese Technik
schaut jedoch nicht nur nach draußen, sondern bietet auch eine besondere
Ansicht auf unsere Erde.
Im Abschnitt über Raumfahrt werden die
bekanntesten Raumfahrer vorgestellt und thematisiert, wem der Mond gehört, ehe
es mit dem weiten Weltall weitergeht: Vom Urknall über rote Riesen, weiße
Zwerge und Exoplaneten bis hin zu Neutronensternen und schwarzen Löchern –
wirklich ALLES findet sich in kompakter und gut aufgemachter Form in dem
Begleitheft.
Die Platzierung der Magnete an der im
Begleitbuch erwähnten passenden Stelle macht das Wissen erlebbar, greifbar und
festigt so nebenbei Gelerntes spielerisch.
Ich empfehle aber definitiv, nicht alles
auf einmal durchzuackern, sonst wird man von Informationen überflutet.
Im Anschluss an den „Wissensteil“ folgt
am Ende des Hefts noch ein Mitmachteil mit Spieltipps mit dem großen
Magnetbuch.
„One Space Kids“ macht das Wissen über
den Weltraum greifbar. Auch wenn das überdimensionierte Buch im ersten Moment
unhandlich erscheint, so ist es doch diese Größe, die das Weltall begreifbar
macht.

Das Begleitbuch vermittelt altersgerecht
alles Wissenswerte rund um unser Sonnensystem, die Raumfahrt und weitere
Galaxien. Für dieses besondere Erlebnis können wir nur volle 5 Spielsachen
vergeben. Eine absolute Empfehlung für Raumfahrt-Fans und solche, die es werden
wollen.
Hier erfahrt ihr mehr über unser Bewertungssystem.

2 KOMMENTARE

  1. Liebe Steffi, lieber Kay,

    Das ist ja mal ein cooles Kinderbuch 🙂

    Mein Söhnchen ist dafür noch zu klein, aber für meinen Neffen wäre das durchaus schon was.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Stefanie

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