♀ Dämonentochter 2 – Verlockende Angst (Jennifer L. Armentrout) [Kurzrezension]

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Nachdem mir der erste Band und die
Grundidee der Autorin sehr gut gefallen haben, musste ich direkt im Anschluss
zur Fortsetzung greifen.
Die Handlung setzt nahtlos an die
Geschehnisse von „Verbotener Kuss“ an. Alex trauert um ihre Mutter, doch
wirklich Zeit dafür bleibt ihr nicht. Seit überall bekannt ist, dass sie der
zweite Appolyon ist, wird sie von ihren Mitschülern gemieden. Aiden steht ihr
in dieser Zeit bei und Alex beginnt zu hoffen – doch ihre Gefühle werden jäh
abgewiesen und die Peinlichkeit ist greifbar.
Dennoch entwickelt sich so etwas wie
Normalität für Alex – bis Dämonen den Covenant angreifen und zuletzt sogar ein
von Alex geliebter Mensch stirbt.
Alex verkriecht sich, lässt niemanden an
sich heran. Nur der erste Appolyon Seth steht ihr bei und die Verbindung der
beiden wird – ganz gleich wie nervig Seth ist – stärker und stärker.
Das Liebesdreieck, das so eigentlich gar
nicht von der Protagonistin gewollt war, wird von Jennifer L. Armentrout sehr
gut inszeniert. Zwei wunderbare junge Männer, die so verschieden sind, kann man
einfach nicht ignorieren. Doch gerade bei Aiden, der sich für Alex quält, weil
sie als Sklavin enden würde, sollte sie eine Beziehung zu einem Reinblut
beginnen, war es für mich – im Gegensatz zu Alex – zu offensichtlich, dass er
wirklich Gefühle für sie hat. Doch anstatt das einzusehen, vergräbt sich Alex
in ihre Wut auf ihn. Wie gut, dass Seth da ist – nach wie vor undurchschaubar,
doch in diesem Band legt er ein weit weniger arrogantes und abstoßendes Wesen
an den Tag, ist teilweise sogar richtig nett.
Und da es offensichtlich für Alex und
Aiden keine Zukunft gibt, ist die Alternative doch gar nicht so schlecht.
Auf die größten Hindernisse und neue
Herausforderungen stoßen die Charaktere beim Rat. Hiermit hat die Autorin ihrem
Weltenentwurf eine gewisse Tiefe verliehen. Denn von den Reinblütern sind doch
sehr viele daran interessiert, dass sich nichts verändert – und schon gar kein
Göttermörder entsteht. Somit sind Intrigen vorprogrammiert.
Neben den bereits im Reihenauftakt
bemängelten zahlreichen Trainings kam es auch hier immer wieder zu Längen, die
ich nicht ganz ignorieren konnte. Daran konnten auch die von Jennifer L.
Armentrout wieder für mich perfekt vorstellbaren Dialoge und Schlagabtausche
und die kribbelnden Zweierszenen nichts ändern.
Die Lage spitzt sich immer weiter zu,
bis es zum unausweichlichen kommt: Die Götter sehen nicht länger tatenlos zu.
Der Showdown war absolut gelungen und führt eine Wendung herbei, die mich
neugierig auf Band 3 macht.
Verlockende Angst“ reichte für mich
nicht ganz an den Vorgänger heran. Einige Längen sowie ein zu aufgesetzt
wirkendes ‚Hindernis’ machten es mir schwer, mich ganz in der Geschichte
einzufinden. Sarkastische Dialoge und Jennifer L. Armentrouts Händchen für
prickelnde Szenen sorgten dennoch für einen hohen Lesespaß. Haarscharfe 4
Bücher
für Band 2 der „Dämonentochter“.
1. Verbotener Kuss (Rezension)
2. Verlockende Angst

3. Verführerische Nähe

4. Verwunschene Liebe
5. Originaltitel: Sentinel
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6 KOMMENTARE

  1. Heyho,

    ich mag Jennifer L. Armentrout und ihre Geschichten. Sie können mich einfach immer wieder packen und fesselnd. Diese Story kenne ich noch nicht, aber wird mit Sicherheit auch verschlungen 😉

    Liebe Grüße,
    Ruby

    • Ich auch. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sie es schafft, so mit mir zu spielen 🙂
      Ich habe mich auch ganz lange vor der Dämonentochter gedrückt, aber es lohnt sich 😉

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

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