♀ Lockwood & Co. 03 – Die raunende Maske (Jonathan Stroud) [Rezension]

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Lockwood & Co. sind beschäftigt wie
nie. Ein Auftrag folgt nach dem anderen und die Zeit für Aufräumen oder
dergleichen fehlt.
Doch das Chaos war besser als das, was
auf Lucy nach einem kurzen Besuch bei ihrer Familie in Lockwoods Haus wartet:
Die neue Mitarbeiterin Holly.

Während in Chelsea immer mehr Geister
ihr Unwesen treiben und Lockwood & Co. nach wie vor – im Gegensatz zu
nahezu allen Agenturen – nicht hinzugezogen wird, führt Lucy psychisch
belastende „Kämpfe“ mit der neuen perfekten Angestellten aus und der
Schädel scheint als einziger ihrer Meinung zu sein.
Die zwei vorhergehenden Abenteuer der
kleinen Geister-Agentur in London konnten mich sehr gut unterhalten. Daher
musste ich natürlich auch zur „raunenden Maske“ greifen.
In London tut sich was: Die Anzahl an
Geister-Kontakten nimmt in Chelsea immer weiter zu, unzählige Agenturen sind
dort am Werk, nicht jedoch „Lockwood & Co.“. Sie erledigen
weiterhin Auftrag für Auftrag, meist „Kleinigkeiten“, die entgegen
dem Begehren von Anführer Lockwood nicht einmal in der Presse erwähnt werden.
Das ändert sich, als Lockwood Holly
einstellt, die das Chaos im Haus beseitigt und die Termine organisiert – und
viele zu kleine Aufträge ablehnt. Holly ist der Ich-erzählenden Protagonistin
Lucy vom ersten Moment an ein Dorn im Auge. Doch an was liegt es? Holly ist die
Perfektion in Person und Lockwood und auch George sind ihr vom ersten Moment an
verfallen.
Erst der Schädel im Geisterglas zählt
1+1 zusammen: Eifersucht ist es, die Lucy so aufbringt, auch wenn sie es nicht
hören will. Der Kontakt zum Schädel gelingt Lucy immer leichter und sie streckt
ihre übersinnlichen Fühler auch in die Richtung anderer Geister – woraufhin sie
nicht nur sich selbst sondern auch ihre Kollegen in große Gefahr bringt.
Neben den recht schnell
aufeinanderfolgenden Geistereinsätzen streute Jonathan Stroud immer die große
Gefahr durch die Bedrohung in Chelsea ein. Anfangs wird nur nebenbei von der
dortigen Geisterpräsenz und den steigenden Protesten der evakuierten Bevölkerung
gesprochen, während der Autor Lucys Entwicklung vorantreibt. Ihre Gabe wird
stärker und stärker, bringt sie jedoch in große Gefahr und distanziert sie
immer weiter von Agenturchef Lockwood, dessen Credo „Kein Kontakt zu
Geistern“ absolut unantastbar ist.
Die Anwesenheit von Holly schürt den
Graben zwischen Lockwood und Lucy noch zusätzlich. Teilweise fand ich, dass sie
sehr überreagiert und hätte sie am liebsten schütteln können, wenn sie sich
wieder in ihre fixe Idee hineinsteigerte.

Während die Geschichte immer weiter auf
ihren Höhepunkt zusteuert, kommt es zu nie geahnten Bündnissen und Aussprachen.
Mit hohem Tempo gehen die jungen Agenten der Geisterflut auf den Grund und ein
langer actionreicher Showdown leitet zum vorübergehenden Ende über, das mich
erstaunt und sehr gespannt auf den nächsten Teil zurücklässt.
Auch „Die raunende Maske“ ist
wieder gelungene Unterhaltung, die mit so einigen Höhepunkten aufwartet. Kleine
„Unstimmigkeiten“ mit Protagonistin Lucy schmälerten den Lesegenuss
minimal, dennoch kann ich guten Gewissens sehr gute 4 Bücher vergeben.
1. Lockwood & Co. – Die seufzende
Wendeltreppe (Rezension)
2. Lockwood & Co. – Der wispernde
Schädel (Rezension)
3. Lockwood & Co. – Die raunende
Maske
4. Lockwood & Co. – ???

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5 KOMMENTARE

  1. Guten Morgen =)

    Ich hab da eigentlich kaum noch was hinzuzufügen, außer, dass ich ein bisschen Verständnis mit Lucy hatte, was Holly anging. Ich glaube, ich hätte in ihrer Situation genauso reagiert.
    Die Entscheidung am Ende hab ich irgendwie kommen sehen. Ich bin wirklich mal gespannt wie das weitergeht.

    Viel Spaß beim ersten Türchen heute ^^

    LG
    Anja

  2. Mir hats auch sehr gut gefallen! Vor allem beim Ende hab ich erst nen riiieeßen Schreck bekommen ^^
    also das Ende insgesamt war schon sehr überraschend, fand ich. Freue mich auf den nächsten Teil
    LG, Anja =)

    • Ich hätte auch erwartet, dass sich "die Sache" anders auflösen würde… Aber sehr gelungen – ich kann die Fortsetzung nun kaum erwarten. Ziel erreicht, würde ich sagen 🙂

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

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