♀ Die Farbe der Zukunft – Zeitenspringer-Saga 2 (Meredith McCardle) [Rezension]

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Bei Annum Guard hat sich einiges
verändert, seit ans Licht gekommen ist, in welche Deals die vorherige
Generation verstrickt war.

Iris springt durch die Zeit, von der
neuen Chefin Bonner dazu getrieben, ihren Vater zu beschatten. Bei einem
Treffen mit der Vizepräsidentin erhascht sie einen Blick auf ein geheimes
Dokument, ein Gesprächsprotokoll mit dem verschwundenen Agenten Zeta und eine
Mission, die noch mehr Fragen aufwirft, bis sich Iris nicht mehr sicher sein
kann, wem sie vertrauen kann und wer sein eigenes Spiel mit der Zeit spielt.
Ich war absolut begeistert und
fasziniert vom Auftakt der „Zeitenspringer-Saga“, so konnte ich es kaum
erwarten, die Fortsetzung in den Händen zu halten.
„Die Farbe der Zukunft“ beginnt mit
einem Einsatz von Iris – eine Überwachung der Machenschaften ihres eigenen
Vaters, der mitverantwortlich dafür zu sein scheint, dass sich im Laufe der
Geschichte der Menschheit vieles zum Wohlwollen bestzahlender Kunden verändert
hat. Die gesamte Organisation steht auf dem Prüfstand, strenge Regeln schränken
das Springen der verbliebenen Agenten ein.
Amanda/Iris wird jedoch noch mit einem
weiteren Problem konfrontiert: Ihre Mutter verweigert die Behandlung mit
Medikamenten und ihre nächste manische Phase steht bevor. Ein Umstand, der
Amanda nicht in Ruhe lässt. Es geht so weit, dass sie sich durch zusätzliche
Geheimniskrämerei von ihrem Freund Abe distanziert, der einzige Mensch, bei dem
sie Halt findet. Doch es geht noch schlimmer: Amanda findet heraus, dass eine
geheime Operation am Laufen ist: Blackout. Und welche Konsequenzen dies hat,
können sich Amanda und ihr Team nur ausmalen, als nach Zeta auch Orange
verschwindet.
Allein durch die Geheimnisse und die
Agentenhierarchie wurde ich erneut wunderbar unterhalten, überrascht und durch
die Seiten gezogen.

Meredith McCardle hat jedoch auch dafür
gesorgt, dass es mir eiskalt den Rücken herunterlief, als sie die
Originalversion des durch Annum Guard vereitelten Verlaufs der Geschichte aufgedeckt
hat. Ich war absolut fasziniert von diesem ersten Einsatz und die
eingeflochtenen Details, mehr noch als bei den anderen „Verbesserungen“ der
Geschichte. So trieb mich die Autorin an der Seite der Ich-erzählenden Amanda
durch die Seiten, baute immense Probleme auf und zahlreiche Gegner und falsche
Fährten
, die ich einfach so hinnehmen musste, weil sie absolut logisch in die
Geschichte integriert waren.
Ich jagte an Amandas Seite durch die Zeit und kam immer weiter dem tragischen
Wendepunkt
der Geschichte der Zeitenspringer entgegen, der mich gegen Ende des
Buches schockiert zurückgelassen hat. Ich kann nur hoffen, dass Miss McCardle
nicht mehr sehr lange für den dritten Teil braucht.
Der zweite Band der
„Zeitenspringer-Saga“ ist noch eine deutliche Steigerung zum ersten Band der
Reihe. Die Jagd nach Hinweisen und Korruption durch die Zeit hielt mich
zwischen den Seiten gefangen und die gelungenen falschen Fährten ließen mich
nach Erkennen atemlos zurück. Eindeutige 5 Bücher für Meredith McCardles
politisch angehauchtes rasantes Zeitreiseabenteuer „Die Farbe der Zukunft“.
1. Die Zeitenspringer-Saga: Die achte
Wächterin (Rezension)
2. Die Zeitenspringer-Saga: Die Farbe
des Blutes
3. ?

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6 KOMMENTARE

  1. Huhu 🙂

    Ich habe den ersten Teil geliebt und der zweite liegt schon bereit 🙂
    Ich werde ihn demnächst in Angriff nehmen und nach deiner Rezension zu urteilen, sollte ich das schnell machen.
    Ich hoffe nur, es dauert dann nicht so lange bis zum dritten Teil. Im warten bin ich nicht besonders gut.

    Liebe Grüße Susi Aly
    #Clockwork

    • Du solltest das wirklich ganz ganz schnell machen. Es war wieder großartig.
      Mal sehen, was du zu dem Ende sagst. Ich hoffe auch, dass sie ganz schnell weiter schreibt.

      Liebe Grüße

      Steffi

      Du bist im Lostopf 🙂

  2. Hey Steffi,
    weil ich eh gerade hier unterwegs war, konnte ich an dieser Rezi natürlich nicht vorbei. Ich fand den ersten Band schon sehr gelungen und das Zeitkonzept verständlich nachvollziehbar. Das es so schnell weiter geht ist super und wenn ich es bei dir so lese klingt es tatsächlich sogar noch spannender als der erste Teil. Momentan hab ich noch ein kleines Türmchen, aber es kommt wohl einfach mal auf meine Weihnachtswunschliste 🙂
    Liebe Grüße
    Jana

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