♀ Helden des Olymp – Das Blut des Olymp (Rick Riordan) [Hörbuch-Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
Kaufen: 

 

Die jungen Helden stehen vor der letzten
Schlacht. Die Prophezeiung schwebt über ihnen, während Erdgöttin Gaia die
Verbündeten um sich schart. Es bleiben noch wenige Tage Zeit, die Camps zu
vereinen und somit die Götter zu heilen oder es wird für alles zu spät sein.
Wie sehr habe ich mich auf das Hörbuch
zum finalen Teil der „Helden des Olymp“ gefreut und so konnte ich es
kaum erwarten, es endlich in den CD-Player zu schieben.
Schon vom ersten Satz an fesselte mich
Sprecher Marius Clarén wieder mit seiner Stimme. Auch wenn durch die Kürzung
etwas des Humors verlorengegangen ist (ich habe davor das Buch angefangen, weil
ich es nicht abwarten konnte), bringt Marius Clarén dennoch selbst den
kleinsten Witz so gut rüber, dass ich die gekürzten Teile kaum vermisste.
In gewohnt lockerer Erzählweise führt
Rick Riordan nach der Prophezeiung in die Geschichte ein. Jason, Annabeth und
Piper treffen auf die wohl bekannteste Horde der alten Mythologie: Den Freiern,
die damals um die Gunst von Penelope warben und nach Odysseus‘ Rückkehr getötet
wurden. So hat sich der Autor auch der letzten großen Passage der Heldensagen
gewidmet und auf seine Weise in die Geschichte eingeflochten.
Doch nicht nur dieser Teil der jungen
Helden war mit Spannung zu verfolgen: Der Transport der Athena Parthenos ist
ein schwieriges Unterfangen, nicht zuletzt versuchen Gaias Untertanen zu
verhindern, dass die Helden um Nico DiAngelo ihr Ziel erreichen und den Zwist
zwischen Römern und Griechen beilegen. In diesem Handlungsstrang verleiht Rick
Riordan Reyna und ihrer Familie mehr Tiefe, um die in den vorherigen Teilen
stets ein Geheimnis gemacht wurde.
Doch nicht nur ihr Charakter erhält den
letzten Schliff. Allen der 7 Halbgötter, die bislang nicht ganz so tief
behandelt wurden, wurde noch ein letzter großer Entwicklungssprung gegönnt,
während ein Gegner nach dem anderen besiegt und jede Hürde binnen kürzester
Zeit überwunden wurde, was sich in diesem Band als kleiner Mangel herausstellte
und die Spannung zugunsten von hohem Tempo etwas unterging. Es war auch nicht ganz
so leicht, den vielen Handlungssträngen (vor allem nach Kapitelcliffhangern und
Perspektivenwechsel) zu folgen und ich empfehle, das Hörbuch nicht nebenbei zu
hören, sondern sich vollkommen darauf zu konzentrieren.
Auch war die Auflösung der 5-bändigen
Reihe doch sehr früh offensichtlich, was ich sehr schade fand. Nichtsdestotrotz
fieberte ich mit den Helden bis zum Ende, glaubte an sie und wünschte mir für
alle ein Happy End.

Über einen Charakter (der mir
zugegebenermaßen unsympathisch war – vielleicht lag es an der jammrigen Stimme,
die Marius Clarén ihm gegeben hat), dürfen wir vielleicht schon bald mehr
hören: Apollo bekommt scheinbar sein eigenes Spin-Off nachdem Papa Zeus ihn auf
die Erde verbannt hat.
Das Finale der „Helden des Olymp“ war nicht
ganz so furios und überraschend wie erhofft, dennoch ist die Aufzählung der
Mängel des Hörbuches ein Jammern auf so hohem Niveau, so dass ich trotzdem
guten Gewissens dem „Blut des Olymp“ sehr sehr gute 4 Bücher geben kann. Der
Sprecher Marius Clarén trägt sicher einen großen Anteil daran.
1. Der verschwundene Halbgott
2. Der Sohn des Neptun
3. Das Zeichen der Athene
4. Das Haus des Hades
5. Das Blut des Olymp

Hier erfahrt ihr mehr über unser Bewertungssystem.

4 KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here