♀ Darkmouth – Die andere Seite (Shane Hegarty) [Rezension]

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Finn sucht gemeinsam mit Emmi nach der
mysteriösen Karte, die sein Vater erwähnt hat, ehe er auf der verseuchten Seite
eingeschlossen wurde. Doch Ewigkeiten vergehen und sie werden nicht fündig.

Als dann auch noch ein Gutachter des Rates der Zwölf nach Darkmouth kommt,
drängt die Zeit. Denn sollte Finns Vater Hugo für tot erklärt werden, geht
Darkmouth an einen anderen Legendenjäger: Emmis Vater Steve.

Band 1 konnte mich mit seiner frischen
Idee sehr überzeugen und durch den jugendlichen und leichtgängigen Schreibstil
fesseln, daher musste ich auch zur Fortsetzung greifen, um zu erfahren, wie es
mit Finn und seinem Vater weitergeht.
Der zweite Teil schließt nahezu nahtlos
an das Geschehen von Band eins an. Finn folgt der letzten Anweisung seines
Vaters, an seiner Seite Emmi, die ihm das ganze Buch über die Treue hält.

Denn – nach einer ganzen Weile! – finden sie die mysteriöse Karte, folgen ihr
bis zu einer Höhle und finden dort Kristalle. Kristalle, die mit irgendetwas
überzogen sind. Dennoch öffnet Finn ein Tor und begibt sich mit Emmi und dem
Gutachter auf die Verseuchte Seite. Sein Funkgerät fängt ein Signal seines
Vaters auf und gemeinsam wagen die drei sich – verfolgt von zahlreichen
Legenden – durch das Verseuchte Land.
Die Handlung strotzt dieses Mal vor
Legenden, von denen ich oftmals noch nichts gehört habe. Auf der verseuchten
Seite lauern sie alle – tun den Neuankömmlingen aber nichts. Umso neugieriger
wurde ich auf das Warum.
Erneut erzählt der Autor aus
verschiedenen Perspektiven in dritter Person, um die Geschehnisse aus allen
Seiten zu beleuchten und zu untersuchen und das Wissen zu ergänzen.
Shane Hegarty fügte immer wieder Passagen
aus „Die Chroniken des einstürzenden Himmels“ ein, wie sie auf der anderen
Seite erzählt werden. Diese Geschichte von Finns Großvater Niall Schwarzzunge
war sehr interessant zu verfolgen, wurde jedoch immer verwirrender – wie auch
der Rest des Buches. Goldene Tore, rote Tore, Zeitsprünge – es war ab einem
gewissen Zeitpunkt schwer, den Überblick zu behalten und ich fürchte, das
könnte auch dem einen oder anderen Leser der Zielgruppe ebenso ergehen.
Die Spannung wurde konsequent
aufrechterhalten. Durch die sehr kurzen Kapitel, die meist mit gnadenlosen
Cliffhangern enden, wurde ich regelrecht durch das Buch getrieben. Die
zahlreichen Illustrationen und teils schwarze Seiten mit weißer Schrift
unterstreichen die Stimmung des Buches. Der Showdown erstreckte sich über
mehrere Spannungsspitzen und jedes Mal, wenn ich dachte, es sei vorbei, folgte
ein weiteres Übel, bis die Geschichte vorerst zufriedenstellend, jedoch mit
einem kleinen Ausblick auf weitere Geschehnisse endet.
Der zweite Band der „Darkmouth“-Reihe
konnte nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten. Die Handlung war stellenweise
sehr verwirrend, was auch der hohe Lesesog und die stets vorhandene Spannung
nicht komplett ausgleichen konnte. Sehr gute 4 Bücher für „Darkmouth – Die
andere Seite“
.
1. Darkmouth – Der Legendenjäger (Rezension)
2. Darkmouth – Die andere Seite
3. Darkmouth – ?

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4 KOMMENTARE

  1. Das lese ich als nächstes und freue mich schon sehr auf das Wiedersehen mit Finn. Allerdings bin ich gespannt, ob ich auch das Gefühl haben werde, den Überblick zu verlieren…

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