☺Tim Robber – Jagd nach dem Inselschatz (Christian Jaksch) [Rezension]

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Ein ruheliebender Junge, ein mysteriöses
Geburtstagsgeschenk und einen Großvater, der jedes Forscherherz höher schlagen
lässt…

Zu Tims Geburtstag schickt ihm sein
Großvater James eine geheimnisvolle Kugel, mit der er eigentlich nichts
anfangen kann. Der ehemalige Physiker ist für seine dubiosen Erfindungen
bekannt, was aber wirklich hinter dem Geschenk steht, erfährt Tim erst, als er
seine Ferien bei Großvater James verbringt und der ihm von seiner letzten
Erfindung erzählt: Einer Zeitkugel, die es möglich macht, in die Vergangenheit
– und auch in die Zukunft – zu reisen.

Doch auch andere haben großes Interesse an besagter Zeitkugel: Großvater James‘
ehemaliger Kollege will sich mit ihrer Hilfe in die Vergangenheit
zurückversetzen und sich am Schatz des berüchtigten Piraten William Kidd bereichern.
James und Tim müssen ihnen folgen und sie aufhalten.

Die Verlagsvorschau hatte mich sofort
neugierig auf dieses Buch gemacht. Eine wundersame bronzene Kugel, die durch
die Zeit reisen lässt – ein Abenteuer mit Piraten und den Gefahren, die vor
rund 300 Jahren gelauert haben! Dem konnte ich mich nicht entziehen.
Schon der Prolog baut die Spannung auf,
auch wenn die Szene erst im Nachhinein zugeordnet werden kann. Gleich im
Anschluss lernt der junge Leser den Protagonisten Tim kennen.
Tim Robber ist ein Sonderling, der
lieber nach Fossilien gräbt als „coole“ Dinge zu tun. Seine Höhenangst macht
ihn noch mehr zum Außenseiter, als er sich weigert, in die Achterbahn zu
steigen. Doch eben jener Angst muss er sich im Laufe des größten Abenteuers
seines Lebens immer wieder stellen.
Auf den jungen Leser wartet eine
waschechte Piraten-Abenteuergeschichte in längst vergangenen Zeiten – fernab
von Handys und Co. Denn kaum in der Vergangenheit angekommen, werden er und
sein Opa gezwungen, auf das Schiff des Piratenkapitäns William Kidd mitzukommen
– gemeinsam mit den zwei Verrätern, die die erste Zeitkugel gestohlen haben.
Tim muss das harte Leben an Bord eines
Piratenschiffes kennenlernen und dabei den bösen Intrigen und Drohungen jener
Kollegen trotzen und gerät dabei mehr als einmal in Gefahr.
Der Schreibstil von Christian Jaksch ist
flüssig und der Zielgruppe angemessen. Die düsteren Illustrationen sorgen für
die richtige Stimmung. Die Spannung ist dem Zielalter angemessen, es entstehen
dennoch kleinere Längen, die der gelungene Showdown jedoch wieder nahezu
wettmacht. Anschließend lässt der Autor alles zum Guten ausklingen.
Christian Jaksch vereint in „Tim Robber
– Jagd nach dem Inselschatz“
High-Tech und ein waschechtes Piratenabenteuer auf
gekonnte Weise. Etliche Gefahren, Intrigen und die Konfrontation der eigenen
Ängste ergeben ein gelungenes Leseabenteuer für die Zielgruppe. 4 Spielsachen
für Tims und Großvater James‘ Reise in die Vergangenheit.
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