☺ Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus (Steve Smallman) [Rezension]

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Das Buch erzählt die Geschichte von
Flip, dem kleinen Mäuserich, der eine Fledermaus am Himmel sieht und – trotz
der Einwände seiner Mutter – beschließt, eine Fledermaus zu werden.
Er bastelt sich Flügel aus Pappkarton,
versucht sich an ersten Flugübungen – und scheitert. Doch er legt das
Fluggeschirr nicht ab, selbst wenn er damit nicht wirklich schlafen kann
(weshalb laut Mama Fledermäuse kopfüber schlafen, was Flip dann auch versucht).
Am nächsten Tag hört er erneut das
Geräusch der Fledermaus und folgt ihm in eine dunkle gruselige Höhle – wo er
sein persönliches Vorbild auch findet und die echte Fledermaus von seinem
Dasein als zukünftige Fledermaus überzeugen will.
Doch als die echte Fledermaus ihm
erzählt, was sie denn so isst, ist es für Flip vorbei. Denn eigentlich will er
nicht in einer dunklen Höhle wohnen und schon gar keine Motten fressen. Er will
nur fliegen. Und diesen Wunsch erfüllt ihm die Fledermaus.
Schon beim ersten Sichten habe ich mich
in Cover und Titel von „Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus“ verliebt. Und
meinen Kindern ging es nicht anders.
Die wundervoll illustrierte Geschichte
zeigt selbst den kleinsten Mitlesern schon auf, wie konsequent man Ziele
verfolgen kann – trotz oftmaligem Scheitern. Sie zeigt jedoch auch, dass manche
Wünsche und Träume gar nicht wirklich die sind, die man zuerst denkt. Aufgrund
der Dialoge, Flips Mimik in den Bildern und den zum Schmunzeln anregenden
Fehlversuchen identifiziert sich der kleine Mitleser schnell mit Flip –  und versteht daher auch gut, dass Flip
eigentlich keine Fledermaus sein wollte (was man zuerst dachte), sondern nur
fliegen wollte (ein kleiner Teil des großen Ganzen). Daher bietet die
Geschichte eine wundervolle Steilvorlage, um über die eigenen Wünsche des Kindes
zu sprechen – oder die weiteren von Flip, der am Ende der Geschichte einen
Maulwurf sieht und ihn für eine „grabende Maus“ hält…
Wie bereits erwähnt, waren wir
begeistert von den Illustrationen, die bis hin zu kleinen Details absolut
liebevoll gestaltet sind und mehr als nur für die reine Lesezeit zum Verweilen
und Entdecken einladen.
Für all diejenigen, die (noch) nicht
sicher sind, wie sie Vorlesegeschichten nach dem Lesen angehen können, besitzt
das Buch noch einige Tipps für die Kommunikation mit dem jungen Mitleser, die
ich sehr gelungen finde.
Bei uns sorgte „Wenn ich groß bin, werde
ich Fledermaus“
für eine gelungene Lesezeit. Die tiefgründige Aussage des
Buches wurde in kindgerechten Texten und auf liebevoll illustrierte Weise transportiert
und bietet eine sehr gute Vorlage für Gesprächsstoff. Für diese Kombination
gibt es eindeutig 5 Spielsachen.

Hier erfahrt ihr mehr über unser Bewertungssystem.

4 KOMMENTARE

    • Wenn du uns dann mal besuchen kommst, darfst du reinlesen – falls Nico dich lässt (das "Meins"-Denken ist grad mal wieder enorm!)

      Ich liebe schöne Kinderbücher <3

      Küsschen

      Steffi

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