☺ Rudi rettet Weihnachten (Matthilde Stein/ Chuck Groenink) [Rezension]

Der kleine Rudi hat wirklich alles dafür
getan, dass der Weihnachtsmann ihn mitten im Wald findet – doch leider hat er
es Jahr für Jahr nicht geschafft.
Dieses Jahr baut er eine eigene
Landebahn für den Weihnachtsmann – und ein Rumpeln in der Weihnachtsnacht
zeigt, dass er es geschafft hat.

 

Leider nicht so ganz, wie geplant.
Was gibt es Schlimmeres, als vom
Weihnachtsmann übersehen/vergessen zu werden?
Seit dem Umzug geht Rudi Jahr für Jahr
leer aus, obwohl er einen Weihnachtsbaum hat, Plätzchen backt und sogar
Schilder aufstellt. In diesem Jahr hat er einen neuen Plan – einen erfolgreichen.
Doch der Weihnachtsmann legt eine Bruchlandung hin und nun hat Rudi alle Hände
voll zu tun, das Weihnachtsfest ALLER zu retten.
Wundervolle Illustrationen schmücken die
kurzen Texte des Buches aus und laden zum Verweilen und immer-wieder-ansehen
ein. Zahlreiche Details gibt es zu entdecken, die nicht auf den ersten Blick
auffallen. Der altersgerechte Text animiert zum Mitfiebern – schließlich wäre
es ganz schlimm, das zu erleben, was Rudi passiert ist. Dennoch sehe ich die
Geschenkehascherei in Büchern mit gemischten Gefühlen – wird doch im realen
Leben schon viel zu viel Wert darauf gelegt.

 

Als Rudi dann den Weihnachtsmann und die
Rentiere umsorgt, die Geschenke einsammelt und Plätzchen backt, steigt die
Spannung für den Mitleser unaufhörlich. Am Ende findet Rudi dann den Mut, dem
Weihnachtsmann zu erzählen, wer Schuld an der Misere hat – es ist alles gar
nicht so schlimm wie gedacht – und Rudi kann dem Weihnachtsmann sogar bei
seinem kleinen Problem helfen, bevor die Geschichte rundum zufriedenstellend
und weihnachtlich endet.
„Rudi rettet Weihachten“ ist ein
besonderes Buch zur Vorweihnachtszeit, das die Jungleser mit einem wahren
Desaster konfrontiert. Die wundervollen Illustrationen und die schöne
Geschichte – wenn auch mit einem kleinen Bisschen Kritik an dem ersten Teil der
Botschaft – lassen uns sehr gute 4 Spielsachen vergeben.

2 KOMMENTARE

  1. Hups, die sehe ich ja jetzt erst – ich muss immer noch Überhänge aus dem Urlaub "abarbeiten".
    Wie schön, dass euch das Buch so gut gefallen hat und es bei euch so gut aufgehoben ist! <3

    Geschenkehascherei kann in solchen Büchern wirklich einen falschen Eindruck vermitteln…

    Die Illustrationen im Buch haben mir übrigens auch gefallen – aber ich habe ja nur einen kurzen Blick reingeworfen. 🙂

    Liebste Grüße,
    SaCre

    • Ja dieses "ich muss alles tun, damit ich Geschenke bekomme" stört mich ein wenig. Kinder schaukeln sich schon so oft selbst hoch, da muss das nicht sein – vor allem im Kleinkindalter (das kommt von selbst früh genug).

      Die Rezi zum anderen Buch ist auf Freitag geplant – das war wirklich toll! <3

      Liebe Grüße

      Steffi

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