♀ Cocktail für einen Vampir (Charlaine Harris) [Kurzrezension]

Lange, lange ist es her, dass ich Band
11 der Sookie-Stackhouse-Reihe gelesen habe. Aber der Einstieg gelang dennoch
wie von selbst. Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich, als hätte ich
Bontemps niemals verlassen.
Gezielte Rückblicke – wie alles aus
der Ich-Perspektive von Sookie -, wenn es denn etwas zum Zurückblicken gab, erleichterten
mir die Erinnerung an die vergangenen Bände.
So wurde ich mit der etwas kriselnden
Beziehung zwischen Sookie und Eric konfrontiert, die erst zur echten Krise
wird, als Sookie zum gemeinsamen Treffen mit Vampirkönig Felipe eintrifft, der
Nachforschungen über den Verbleib/Tod seines eingesetzten Regenten Victor anstellen
will. Doch das ist eindeutig nicht der einzige Grund.
Schnell gerät das alles jedoch in den
Hintergrund, als Sookie Eric trinkend von einer Frau erwischt, die wenig später
Tod im Garten liegt. Einfacher Mord? Zufall? Oder doch eine lang gesponnene
Intrige? Die Suche nach dem Täter beginnt.
Insgesamt ist es auffällig, dass
dieser Band enorm viel rund um die anderen Charaktere handelt und erzählt.
Ziemlich jede Person aus Bontemps und Umgebung taucht in diesem 12. Teil auf.
Überhaupt hat Charlaine Harris ein absolutes Talent dafür, Belanglosigkeiten so
sauber zu verpacken, dass es nicht wie die offensichtliche penible
Berichterstattung jeder einzelnen Tätigkeit von Sookie wirkt. Dennoch hatte ich
in der ersten Hälfte des Buches oftmals das Gefühl, nicht voranzukommen. Dafür
hatte es der Rest dann in sich!
Die Autorin wob die gesponnenen Fäden
gekonnt zusammen, legt Intrigen und Komplotte offen, Beziehungen, die mich
durchaus überraschen konnten.

 

Nach einem letzten Showdown, der mich
kurz schockieren konnte, endete der vorletzte Band der Reihe ruhig und machte
mich dennoch neugierig darauf, wie alles enden wird.
Band 12 der „Sookie Stackhouse“-Reihe
lässt es zunächst etwas ruhiger angehen, ehe die Intrigen und Aktionen jenseits
von Sookies Wissen zusammenlaufen. Der altbewährte Stil von Charlaine Harris
macht es dennoch zu einem gelungenen Lesespaß. Knappe 4 Bücher für „Cocktail
mit einem Vampir“
.
1. Vorübergehend tot
2. Untot in Dallas
3. Club Dead
4. Der Vampir, der mich liebte
5. Vampire bevorzugt
6. Ball der Vampire
7. Vampire schlafen fest
8. Ein Vampir für alle Fälle
9. Vampirgeflüster
10. Vor Vampiren wird gewarnt
11. Vampir mit Vergangenheit (Rezension)
12. Cocktail für einen Vampir
13. Vampirmelodie

4 KOMMENTARE

  1. Hallo ihr Lieben,

    ich mag diese Rezi zum 12. Southern Vampires Buch von Charlaine Harris. Sie nimmt nichts vorweg und spoilert mich nicht. Dennoch macht sie neugierig auf mehr, bleibt dabei aber auch ehrlich und merkt kleine Schwächen an.

    Da ich diese Reihe ebenfalls gelesen habe, kann ich mich eurer Meinung nur anschließen. Mir kam es ebenfalls zunächst so vor, als würde ich kein Stück im Buch vorankommen und ich muss sagen, das war bei den vorherigen Teilen nie der Fall. Die habe ich verschlungen und da ich meist nicht warten konnte, hab ich mir einige sogar zuerst auf Englisch gekauft. Ich liebe diese Reihe.

    Dieses Buch hatte viele Überraschungsmomente, aber auch einige Schwachstellen, wo man wirklich dachte, "Kommt da noch was?" Das ändert allerdings nichts daran, dass das eine witzige und unterhaltsame Fantasyreihe ist. Mit immerhin 13 Teilen, die mich auch bis Teil 12 (mit kleinen Abzügen) überzeugen konnte. Buch 13 habe ich noch nicht gelesen, da ich gespoilert wurde und mir der Ausgang nicht gefällt. Das heb ich mir mal noch auf. 🙂

    Liebe Grüße,
    Mandy
    Email: kleines0702@hotmail.de

    #Clockwork

    • Ich habe zu viele negative Rezensionen/Meinungen zum 13. gelesen und möchte die Reihe in guter Erinnerung behalten, daher habe ich auch aufgehört :-/
      Schade, dass es so zu Ende gehen muss. 🙁

      Ganz liebe Grüße und du bist im Lostopf

      Steffi

    • Ja, so geht es mir eben auch. Ich hab den letzten Teil da, aber ich will den nicht wirklich lesen. Man ärgert sich dann nur, dass so ne gute Reihe nicht zufriedenstellend endet. Wobei die Autorin es natürlich nicht allen rechtmachen kann, aber diese drastische Wendung – unverständlich.

      Danke und liebe Grüße,
      Mandy

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