☺Der kleine Erdvogel (Oliver Scherz/Eva Muggenthaler) [Rezension]

Der kleine Maulwurf will fliegen. Aber
Maulwürfe können das nunmal nicht. Also nennt er sich einfach Erdvogel und
versucht, es doch zu schaffen – und auf eine ganz bestimmte Weise funktioniert
es sogar…

Selten sind Sohnemann (3 Jahre) und
ich uns so uneinig, was ein Buch angeht.

Die Inhaltsangabe vom „Erdvogel“
machte mich neugierig und ich erwartete eine Geschichte à la „lerne dein wahres
Talent kennen“.
Die Erlebnisse des kleinen Maulwurfs
glichen dann aber eher einer Fantasie-Reise.
Denn nachdem der Maulwurf mit der Kuh
gesprochen hat, die nur Interesse an Essen und ihren Fladen hat, er von den
Fliegen nur ausgelacht und mit dem ebenso flugunfähigen Hahn Mitleid hat, folgt
der Erdvogel nach einem Treffen mit dem eingebildeten Storch dem Rat der Eule:
Der Maulwurf solle mit den Ohren
fliegen: dem Wind lauschen, ihn spüren und riechen.
Und so fühlte sich der kleine
Erdvogel, als wäre er tatsächlich geflogen.
Die verwendete Sprache war sehr einfach
und teilweise etwas verwirrend und unzusammenhängend – empfand ich. Sohnemann
hingegen war begeistert, kicherte über den Erdvogel und fieberte mit.
Die unterstützenden Illustrationen
waren mit sehr vielen witzigen Details ausgestattet und trieben die Lachanfälle
weiter an, motivierten gleichzeitig, sich mit manchen „unlogischen“ Dingen
auseinanderzusetzen.
Es wäre unangemessen, würde ich den „kleinen
Erdvogel“
alleine beurteilen, wenn Sohnemanns Meinung so weit entfernt von
meiner liegt.
Daher entscheiden wir uns für vier Spielsachen
und empfehlen allen Eltern, unbedingt GEMEINSAM mit den Kindern einen Blick in dieses „polarisierende“
Buch zu werfen.
Vielleicht kommt ihr dann um einen
Kauf nicht herum.

4 KOMMENTARE

  1. Das Cover ist echt putzig, ich kann mir Nico und dich so richtig beim gemeinsamen Lesen vorstellen <3. Und das Wichtigste ist ja, dass es Nico gefällt und er seinem Spaß mit dem Buch hat 😀

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